Absagen stehen jetzt fest

Weihnachtsmärkte fallen aus

Dieses Bild wird es 2020 nicht geben: der Weihnachtsmarkt auf dem verschneiten Laufer Marktplatz. | Foto: PZ-Archiv/Fischer2020/10/weihnachtsmarkt-lauf-nahe-2.jpg

LAUF/RÖTHENBACH/SCHNAITTACH — Es wird eine wirklich „Stille Nacht“: Sowohl in Lauf als auch in Röthenbach und Schnaittach finden pandemiebedingt keine Weihnachtsmärkte statt. Das steht jetzt fest.

So hat sich Thomas Lang seine erste Adventszeit als Laufer Bürgermeister nicht vorgestellt. Zum 30. Mal hätte heuer der Laufer Weihnachtsmarkt stattgefunden. Doch daraus wird nichts. Er habe sich intensiv mit Horst Fischer vom Verein Laufer Weihnachtsmarkt ausgetauscht, so der Bürgermeister, und man war sich einig, dass die Veranstaltung unter diesen Umständen nicht stattfinden könne. „Ich bedauere es sehr“, so Lang, „es ist traurig, dass wir diese schöne Tradition in diesem Jahr unterbrechen müssen.“

Die gleiche Entscheidung wurde auch im Röthenbacher Rathaus getroffen. „Die Situation bedingt es“, so Bürgermeister Klaus Hacker. „Es ist keine schöne, aber eine nicht zu verhindernde Entscheidung“, sagt er. Er betonte, dass man bereits ein Hygienekonzept ausgearbeitet hatte, „aber da waren wir noch weit unter (dem Frühwarnwert von) 35, jetzt sind wir über 50.“ Hacker glaubt, dass die rote Ampel im Landkreis bis mindestens Weihnachten gilt.


Schnaittachs Bürgermeister Frank Pitterlein bestätigte nach Absprache mit der Werbegemeinschaft Schnaittach, dass es auch in der Marktgemeinde keinen Weihnachtsmarkt geben wird. Überraschend sind diese Entscheidungen nicht, schließlich war am Montag der Nürnberger Christkindlesmarkt abgesagt worden. Dieser Umstand und die seit dem Wochenende geltende rote Warnstufe waren für die Bürgermeister ausschlaggebend.

Weihnachtsbäume sollen in Lauf und Röthenbach trotzdem aufgestellt werden, Hacker denkt auch über eine Weihnachtsbeleuchtung nach, die sich die klamme Kommune vergangenes Jahr noch gespart hatte.

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