Corona-Pandemie

FG Närrschbruckia sagt den Fasching ab

Einen Rummzug wie in diesem Jahr wird es 2021 nicht geben. | Foto: J. Ruppert2020/10/IMG-3507.jpg

HERSBRUCK – „Es fällt uns sehr, sehr schwer, aber es gibt keine andere Möglichkeit“, sagt Kathrin Kellner: Die Vorsitzende der FG Närrschbruckia muss alle Faschingsaktivitäten dieser Session schweren Herzens absagen.

Vor allem für die Kinder tue es ihr und dem Verein leid, „die hatten bis zuletzt gehofft“. So wie die Verantwortlichen auch: „Wir haben trainiert und die Tänze waren auch so weit fertig.“ Per Video, Live-Stream und Übungseinheiten auf öffentlichen Plätzen hätten die Garden sich auf die Auftritte vorbereitet. „Aber das Wahre war das nicht“, muss sie gestehen.

Aktuell könne gar kein Training mehr stattfinden, da die Turnhallen belegt waren und jetzt gesperrt sind. Geeignete Räume privat zu mieten sei zu teuer. Wer eine Halle oder Scheune für die Tänzer zur Verfügung stellen würde, dürfe sich gerne melden, so Kellner. Da sich derzeit nur fünf Personen treffen dürfen, falle das Training aus.


Das sei für alle Beteiligten schade, aber „wenn sich einer bei einer Faschingsveranstaltung ansteckt, dann fällt das auf den Verein zurück“. Dass es mit der närrischen Feierei eng werden würde, war Kellner, die im Gesundheitswesen arbeitet, schon im April klar. „Sollte an Fasching dann doch etwas möglich sein, lassen wir uns sicher etwas einfallen, um für einen Tag etwas auf die Beine zu stellen.“

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