NÜRNBERGER LAND - Die Niederlassung Nordbayern der Autobahn GmbH des Bundes führt in den nächsten Wochen eine mechanische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch. Fachfirmen sammeln dabei entlang der Autobahnen und an Rastanlagen Nester der verpuppten Raupen ab.
Die beauftragte Fachfirma entfernt aktuell die Raupennester des Eichenprozessionsspinners auf den Parkplätzen und entlang der Strecke an der A73 zwischen den Anschlussstellen Fürth-Steinach und Möhrendorf, an der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und der Anschlussstelle Parsberg, an der A 6 zwischen der Anschlussstelle Schwabach-West und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg sowie zwischen den Autobahnkreuzen Altdorf und Oberpfälzer Wald. Die Maßnahmen sollen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein.
„Alljährliches Problem“
„Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Straßenbetriebsdienstes dar“, betont die Autobahn GmbH. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die bei Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zur Bildung von sogenannten Quaddeln am Körper oder bei Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten oder Asthmaanfällen führen können. Daher seien bei Befall auch Ruhezonen auf einzelnen Rastanlagen temporär abgesperrt.
