„Wenig Vorkommnisse“

Schnaittach lockert die Freibad-Auflagen

Jugendliche und Familien freuen sich über das warme Wetter und den Platz im Becken im Schnaittacher Freibad. | Foto: Schuster2020/06/freibad-schnaittach-offen-us-neu-scaled.jpg

SCHNAITTACH – Nach knapp zwei Wochen Betrieb und neuen Vorgaben aus München lockert Schnaittach ab Montag, 29. Juni, die „Corona-Regeln“ für sein Freibad. Altdorf wird nach Angaben des Schnaittacher Bürgermeisters ähnlich verfahren.

Wichtigste Änderung: Ab nächster Woche wird das „Fünf-Slot-Modell“ durch drei Schichten abgelöst: vormittags von 8 bis 11.30 Uhr, nachmittags von 12 bis 17 Uhr sowie abends von 18 bis 20 Uhr. Gleichzeitig erhöht die Marktgemeinde die maximal erlaubte Besucherzahl pro Schicht auf 250 statt bisher 80. Dadurch können nun täglich bis zu 750 Badegäste auf das Gelände, 350 mehr.

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Rutschen wieder möglich

Ab sofort dürfen darüber hinaus Kinder ab zwölf Jahren auch ohne Aufsichtsperson ins Bad. Die „Breitwellenrutsche“ wird zeitweise geöffnet. Sprungturm und kleine Rutsche bleiben aber gesperrt. Hier sei, so Bürgermeister Frank Pitterlein, das Infektionsrisiko nicht abschließend geklärt. Auch das Planschbecken bleibt geschlossen, allerdings nicht wegen der Pandemie. Infolge eines Kabelbrands seien Reparaturen notwendig, so Pitterlein. Bis zu den Ferien könnten diese abgeschlossen sein.

Nach einer Woche mit Badewetter zieht die Marktverwaltung ein positives Fazit: Bis auf gelegentliche Verstöße gegen die Maskenpflicht, „aus Unachtsamkeit und selten aus Sturheit“, gebe es „wenig Vorkommnisse“. Die Lockerungen erfolgten dennoch unter Vorbehalt. Bei ansteigenden Infektionszahlen „werden wir kurzfristig reagieren“.

Tickets


Tickets müssen vorab online gebucht werden (www.schnaittach.de).

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