Auszeichnung durch Handelsverband

Thomas Sabo aus Lauf ist Unternehmen des Jahres

Für das Laufer Unternehmen Thomas Sabo nahm Vertriebschef Oliver Nieß (Mitte) den Preis „Unternehmen des Jahres“ entgegen. Unser Foto von der Pressekonferenz zeigt von links: HBE-Geschäftsführer Uwe Werner, HBE-Bezirksvorsitzenden Jürgen Dörfler, Oliver Nieß, Einzelhandelsverbandsvorsitzenden Jan Jörg Brunner und Jürgen Oriold, Laufer Händler, Sprecher der Werbegemeinschaft und stellvertretender Bezirksvorsitzender des Einzelhandels2012/11/54568_sabopreisniessorioldbrunner_New_1354031164.jpg

LAUF/NÜRNBERG — Thomas Sabo, weltweit aufgestellte und führende Livestyle-Schmuck-Firma mit Sitz in Lauf, wurde vom Handelsverband Bayern, Bezirk Mittelfranken (HBE), zum „Unternehmen des Jahres“ ernannt. Der Preis, der die „Innovationskraft und Kreativität des heimischen Einzelhandels“ und „herausragende Unternehmerleistungen“ deutlich machen soll, wird heute Abend im Rahmen des HBE-Jahresempfangs in Nürnberg verliehen.

„Mit Thomas Sabo ehren wir ein Unternehmen mit Hauptsitz in der Region, das eine nahezu einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben hat“, sagte HBE-Bezirksvorsitzender Horst Dörfler gestern bei einer Pressekonferenz. Vor noch nicht einmal drei Jahrzehnten gegründet habe sich das Unternehmen „durch nachhaltige Flexibilität, Innovationskraft und Produktdiversifikation“ zu einem führenden Global Player entwickelt, der heute auf allen Kontinenten der Welt zu Hause sei. Sabo bereichere die deutsche Einzelhandelslandschaft mit seinen Stand-alone-Shops, der attraktiven Gestaltung der Filialen und der konsequenten Umsetzung des Corporate-Designs.

Nach Auffassung der Jury, so schilderte HBE-Bezirksgeschäftsführer Uwe H. Werner die Preisfindung, sei Thomas Sabo selbst „ein edles Schmuckstück in der Branche“. Dabei sei die Fähigkeit des Unternehmens, sich auf veränderte Marktsituationen und Kundenwünsche einzustellen und durch ständige Anpassung und Innovation die Zukunft zu sichern, als „die herausragende Leistung“ gewürdigt worden.

Zahlen machen diesen Erfolg von Thomas Sabo, der Silberschmuck erstmals einen Namen gegeben hat, deutlich. So ist der Schmuckunternehmer heute mit 230 eigenen Shops auf allen Kontinenten und in allen Metropolen der Welt vertreten und beschäftigt rund 1300 Angestellte. Darüber hinaus vertreiben 3000 Großhandelspartner die Kollektion von Sabo. Allein am Heimatstandort in Lauf, hier wurde 1984 die Firma gegründet, beschäftigt Sabo verteilt auf zwei Häuser fast 400 Mitarbeiter. Heute ist das Schmuckunternehmen bei einem Jahresumsatz von rund 230 Millionen Euro einer der größten Gewerbesteuerzahler der Stadt.

Und Sabo steht zu Lauf, wie Vertriebs-Vizepräsident Oliver Nieß beim Pressegespräch bestätigt. Wie in der PZ berichtet, plant Sabo den Neubau der Firmenzentrale, der Global Player nennt es Headquarter, im Gewerbegebiet an der Autobahnausfahrt Lauf-Süd. Derzeit laufen hier die Raumplanungen auf Hochtouren, über das konkrete Aussehen der neuen Firmenzentrale oder einen Fertigstellungstermin konnte Nieß allerdings noch nichts sagen. Und auch über die neue Schmuckkollektion, die im Januar vorgestellt wird, wollte der Manager noch nichts verraten. Nur so viel, die jüngste Sparte, die Echtschmucklinie „Sweet Diamonds“, die in diesem Jahr eingeführt wurde und die Sterling Silber, Gold und Diamanten vereint, wird im nächsten Jahr ausgebaut.

Schon bisher, so der Vertriebsmann, könne man bei Sabo für Einzelstücke 30 bis 1000 Euro ausgeben. Dabei bleibe die Grundidee, ein breites Kundensegment zu befriedigen, erhalten. Seit 2009 gibt es Thomas Sabo Uhren, 2010 kamen mit „Thomas Sabo Beauty“ eigene Parfüms dazu. Oliver Nieß rechnet 2013 mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent, dabei blicke man bei der Expansion nach Japan und Südamerika in 2012 künftig auf die Märkte in England und in Asien.

Mit Stolz und im Namen von allen Mitarbeitern, die das Herz des Unternehmens darstellten, nehme er (Nieß) für Sabo den Preis des Handelsverbandes entgegen. Eine Ehrung, von der man positiv überrascht worden sei, wie der Manager sagt, der in diesem Zusammenhang auch auf das soziale Engagement seines Hauses hinweisen wollte. Auf eine Schmucklinie beispielsweise, deren Erlös zu 100 Prozent sozialen Zwecken zugute komme.

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