Glasfaserkabel für Winterstein

Spatenstich für schnelles Internet

Bis Herbst 2020 soll der Breitbandausbau in den drei Ortsteilen dauern. Johannes Bisping, Bürgermeister Perry Gumann, seine Stellvertreterin Andrea Lipka und Stefan Heilmann vom Träger des Bundesförderprogramms (von links) leiteten den Baubeginn ein. | Foto: Haase2020/06/Spatenstich-Breitbandausbau-Simmelsdorf-Winterstein-Gumann-Bisp-scaled.jpg

WINTERSTEIN – Mit dem Spatenstich in Winterstein ist der Startschuss für den weiteren Breitbandausbau im Gemeindegebiet Simmelsdorf gefallen. Bis Herbst 2020 verlegt die Laufer Firma Bisping & Bisping in den drei Ausschreibungsgebieten Sankt Helena mit Naifermühle, Ittling mit Ittlinger Mühle und Winterstein Glasfaserkabel.

„Wir freuen uns, dass mit Winterstein nun die vierte Phase des Breitbandausbaus im Gemeindegebiet beginnt“, sagt Simmelsdorfs Bürgermeister Perry Gumann, der mit seiner Stellvertreterin Andrea Likpa, Johannes Bisping und Stefan Heilmann, einem Stellvertreter des Trägers des Bundesförderprogramms, den symbolischen ersten Spatenstich machte.

Homeoffice und Homeschooling

Über direkten und schnellen Zugang zum Internet dürfen sich zunächst die 123 Einwohner von Winterstein freuen. „Vor allem in Corona-Zeiten mit Home­schooling und Home­office hat sich wieder gezeigt, wie wichtig ein Breitbandanschluss und schnelles Internet für die Menschen ist“, sagt Johannes Bisping, dessen Firma schon früher in anderen Simmelsdorfer Ortsteilen das Hochgeschwindigkeitsnetz ausgebaut hat und bayernweit tätig ist.


Insgesamt 1,6 Millionen Euro wird die Verlegung des Glasfasernetzes in den drei Ortschaften kosten. „80 Prozent werden aber durch eine Förderung von Bund und Land gedeckt“, erklärt Stefan Heilmann von der „atene KOM“, dem Träger des Bundesförderprogramms.

Simmelsdorf muss warten

Die Bewohner von Simmelsdorf werden allerdings noch auf das Glasfasernetz warten müssen. „Dort hat die Deutsche Telekom und die Bundesnetzagentur einen eigenwirtschaftlichen Ausbau genehmigt bekommen“, sagt Bürgermeister Gumann im Gespräch mit der PZ. Das bedeutet zwar, dass sich die Deutsche Telekom um die Verbesserung des Netzes kümmert, nicht aber um den Breitbandausbau. „Wir müssten alles selbst bezahlen ohne Zuschüsse. Wir müssen abwarten, wie sich die Situation in Zukunft entwickelt“, sagt Gumann.

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