Glasfaser für Pfeifferhütte, Rummelsberg und Ochenbruck

Breitbandausbau kommt voran

Unterschrieben die Verträge für den Breitbandausbau: Christian Brandl (2.v.l.) von Brandl Services und Bürgermeister Bernd Ernstberger. Links Bretibandberater Michael Langer, rechts der Schwarzenbrucker Geschäftsleiter Sebastian Legat. | Foto: Blinten2016/06/Breitband-Schwarzenbruck.jpg

SCHWARZENBRUCK – Im Schwarzenbrucker Rathaus haben Bürgermeister Bernd Ernstberger und Christian Brandl in Sachen Breitbandausbau Nägel mit Köpfen gemacht. Die beiden unterzeichneten die Verträge für den Bau weiterer Leitungen nach Pfeifferhütte, in Teile von Rummelsberg, in die Mimberger Straße, die Talstraße, die Waldstraße und die Fröschauer Straße. Nur einen Tag zuvor hatte Ernstberger in Nürnberg von  Finanzminister Söder den Breitband-Förderbescheid über 139.000 Euro entgegengenommen.

Die Glasfaserleitung nach Pfeifferhütte wird in einem parallel zur B 8 verlaufenden Leerrohr verlegt, bzw. durchgeschossen, wie die Experten sagen. Bereits Mitte Juli soll schnelles Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde in Pfeifferhütte vorhanden sein. In spätestens zwei Wochen will die Firma Brandl Services mit den Arbeiten beginnen. Die übrigen Bereiche in Rummelsberg und Ochenbruck wird die Firma so schnell wie möglich im Anschluss ausbauen.

Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 30 Gemeinden aus Mittelfranken erhalten aktuell insgesamt rund 10 Millionen Euro Förderung, so Finanz- und Heimatminister Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen. Schwarzenbruck erhielt 139.000 Euro Förderung.

Mindestens 50 Mbit/s

Ziel sind bayernweit hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Mittelfranken engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 200 Gemeinden befinden sich in Mittelfranken 95 Prozent im Förderverfahren. 127 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 47 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 148,65 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder an die Verantwortlichen in den Gemeinden.

95% aller Kommunen Bayerns im Förderverfahren

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Bayernweit engagieren sich bereits rund 95 % (1.949) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den neuen Bescheiden starten schon 992 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 365,67 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 14.700 km Glasfaserleitungen verlegt.

Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.000 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten. Breitbandmanager für Schwarzenbruck ist Michael Langer vom Forschungs- und Entwicklungszentrum Neumarkt. Langer berät in Sachen Breitbandtechnik und -planung.

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