BR-Radltourpreis für Stadt und Wirte

Lauf hat Radlern gut geschmeckt

Vertreter der Stadt Lauf und der heimischen Gastronomie, (in der Mitte Bürgermeister Bisping mit Ministerin Aigner) nehmen im Saal des Münchener Hofbräuhauses den Gastropreis der BR-Radltour 2012 entgegen2013/01/57558_gastropreisradltourlaufhofbraeuhaus_New_1359393664.jpg

LAUF/MÜNCHEN — Die Stadt Lauf hat zusammen mit heimischen Gastronomen und Metzgern den „Gastropreis“ der BR-Radltour 2012 gewonnen. Die 1200 Radler, die im August Station in der Kreisstadt gemacht hatten, hatten am Ende der Rundfahrt darüber abgestimmt, in welcher der sieben Tourstädte sie sich in Sachen Essen, Trinken, Versorgung und Unterkunft am besten aufgehoben gefühlt hatten. Überreicht wurde der Preis am Wochenende im Münchner Hofbräuhaus, in das der BR alle Teilnehmer der Tour, wie jedes Jahr, zu einer Nachfeier eingeladen hatte.

Eine fünfzehnköpfige Delegation aus Lauf, angeführt von Bürgermeister Benedikt Bisping, war zur Preisübergabe mit dem Zug in die Landeshauptstadt gereist. Mit dabei für die Stadtverwaltung unter anderem der Hauptorganisator des Events in Lauf, Dieter Donhauser, und der Ordnungsamtsleiter Benjamin Wallner. Seitens der Gastronomie, die die Radler bei der Abendveranstaltung auf der Heldenwiese versorgt hatte, waren Hans Lehner vom Gasthof zur Post, Thomas und Giesela Söhnlein vom Gasthof Herzog in Heuchling, Franziska Müller vom Schlossrestaurant in Reichenschwand, Ingrid Pristownik von der gleichnamigen Metzgerei sowie Friedrich Vogel von der Laufer Brauerei Dreykorn mit gefahren.

Und alle durften dann auch mit auf die Bühne im großen Saal im ersten Stock des Hofbräuhauses, als Benedikt Bisping aus der Hand von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und Vertretern des Bayerischen Rundfunks die Urkunde für die beste Rundumversorgung entgegennahm. Die Auszeichnung für das beste Bier auf der ganzen Strecke ging an die Brauerei Schneiderbräu in Weißenburg.

Dass Lauf in Sachen Gastropreis ganz vorne landen würde, hatte sich schon am Konzertabend mit Kim Wilde auf der Heldenwiese abgezeichnet. Viele Radler erzählten schon hier, gefragt und ungefragt, wie toll alles organisiert sei, wie reibungslos die Verpflegung ablief und wie herzlich sie von der Bevölkerung empfangen und in den Gasthäusern bewirtet worden seien. Besonders gelobt wurden dabei speziell die vielen unterschiedlichen Speisenangebote an den Ständen, die günstigen Preise und die zügige Versorgung von über 1000 Radlern, aber auch die Unterkunft in den Turnhallen oder das sanitäre Angebot durch viele zusätzliche Toiletten auf Kosten der Stadt. Das alles notierten die Radler am Tourende in Gunzenhausen auf einem Fragebogen, dessen Auswertung dann ein eindeutiges Ergebnis für Lauf brachte.

Bürgermeister Bisping und Hans Lehner vom Hotel zur Post hatten dann für die rund 500 Radler im Hofbräuhaus noch eine besondere Überraschung parat: Sie sponserten gemeinsam einen Hauptgewinn der Radlernacht: Zwei Übernachtungen mit Vier-Gänge-Menue in der Post.

Radsportler unter sich

Unter den Gästen der Tournacht waren auch einige Fahrteilnehmer aus dem PZ-Gebiet. Dabei wie schon oft auch wieder Helmut Höger aus Schwaig. Er ist die Radltour schon ein Dutzend Mal mit gefahren und war bestimmt auch schon zehnmal beim Abschlussabendevent mit Essen, Musik und Tanz in München mit dabei. Der 73-Jährige ist aber nicht nur einfacher Touristikradler, er veranstaltet zu Hause selbst Familien-Radtouren, betreut Radwege im Nürnberger Land und engagiert sich als Radl-Funktionär für Verbesserungen der Radfahrer-
Infrastruktur.

Der Bayerische Rundfunk nutzte den Abend aber natürlich auch, um Werbung in eigener Sache, das heißt für die Radltour 2013 zu machen. Zusammen mit dem Landesvermessungsamt wurde die neue Strecke vorgestellt. Die BR-Radltour startet am Samstag den 4. August in Erding und führt über Kehlheim, Roth, Erlangen, Pegnitz und die jüngste Laufer Partnerstadt Tirschenreuth bis nach Hof. Die Strecke ist 572 Kilometer lang, die Teilnehmer müssen insgesamt 4800 Höhenmeter überwinden.

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer