Umgestürzte Bäume und Stromausfall

Das Fazit nach dem Sturmtief im Landkreis

Windböen mit fegten mit bis zu 115 Kilometern pro Stunde über den Landkreis hinweg. | Foto: by-studio/Stock.adobe.com2022/02/AdobeStock_332928082-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Sturmtief „Ylenia“ hat sich im Nürnberger Land zahm gezeigt. Größere Schäden registrierte die Polizei in der Nacht nicht, allerdings häuften sich in den Morgenstunden die Einsätze. Außerdem kam es zu einigen Stromausfällen.

Keinen einzigen Unwettereinsatz habe es in der Nacht gegeben, so das Fazit der Laufer Polizeiinspektion am Donnerstagfrüh . Erst später am Morgen gingen dann aber vermehrt Anrufe ein. So stürzte in Lauf ein Baum auf eine Garage, ein Blechteil flog auf ein Auto und im Ortsteil Neunhof fiel ein Baum um und traf ein Fußballtor. Verletzt wurde laut der Polizei dabei aber niemand. 

Einige Spuren hat Sturmtief „Ylenia“ also auch im Landkreis hinterlassen. Das Nürnberger Land kam alles in allem aber glimpflich davon, wie Kreisbrandrat Holger Herrmann auf Nachfrage mitteilt. 

Die Einsatzmeldung „Baum auf Straße“ erhielten die Feuerwehren im Landkreis am Donnerstag öfters. So konnte man auf der Homepage der Feuerwehren nachlesen, dass auch in Lauf, Neunkirchen, Schwaig, Schnaittach und Neunhof „Baum auf Straße“ gemeldet wurde. Für die Feuerwehr Lauf hätten sich – genau wie für die Polizei – die Einsätze aber sehr in Grenzen gehalten.

„Wir hatten bei Stürmen immer sehr wenige Probleme“

Jürgen Ferfers, Geschäftsführer der Stadtwerke in Lauf, konnte am Donnerstag „keinerlei Ausfälle“ verzeichnen. „Wir rechnen auch nicht mehr mit größeren Schäden“, so Ferfers, denn „in der Vergangenheit hatten wir bei Stürmen immer keine bis sehr wenige Probleme.“

Andere Kommunen traf es härter

Zu Stromausfällen kam es laut Pressemeldung der N-Ergie in Hartmannshof, Alfeld und einigen umliegenden Ortschaften sowie im Bereich Kirchensittenbach. Grund seien Bäume gewesen, die auf Stromleitungen gestürzt waren. Der Energieversorger konnte laut Pressemitteilung bis zur Mittagszeit die Störungen zu großen Teilen wieder beheben. 

Die N-Ergie weist zudem darauf hin, gebührenden Abstand zu halten, falls jemand angebrochene Strommasten oder tief hängende Stromleitungen bemerkt. Beobachtete Schäden sollen bei der Störungsstelle unter Tel.: 0800/234-2500 gemeldet werden.

Bereits am  Freitagabend kommt der nächste Sturm auf die Region zu, meldet die Website „Wetterochs“. Dieser zweite Sturm soll das Nürnberger Land voraussichtlich von Freitagabend bis Samstagfrüh überqueren. Laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes könnten im Norden und der Mitte Deutschlands wieder „orkanartige Böen“ auftreten.

Autorinnen: Stefanie Buchner-Freiberger und Marina Gundel

 

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