Das ändert sich für Kunden

Laufer Raiffeisenbank und Ansbacher VR-Bank fusionieren

Die Vertreterversammlung der Laufer Raiffeisenbank hat grünes Licht für die geplante Fusion mit der VR-Bank Mittelfranken Mitte gegeben. Auch in Ansbach stimmten die Vertreter zu.
Die Vertreterversammlung der Laufer Raiffeisenbank hat grünes Licht für die geplante Fusion mit der VR-Bank Mittelfranken Mitte gegeben. Auch in Ansbach stimmten die Vertreter zu. | Foto: PZ-Archiv/Sichelstiel2026/06/raiffeisenbank_lauf_logo_gro_crop__1__1.jpg

NÜRNBERGER LAND – Das Geschäftsgebiet erstreckt sich bald von Rothenburg bis Schnaittach: Die Vertreterversammlungen der Laufer Raiffeisen-Spar+Kreditbank und der VR-Bank Mittelfranken Mitte haben grünes Licht für die Fusion gegeben. Im Herbst ist es so weit.

Aus der Laufer Raiffeisen-Spar+Kreditbank wird die VR-Bank Mittelfranken Mitte – und die Kunden müssen sich ab September eine andere IBAN merken, manche von ihnen bekommen sogar eine neue Kontonummer. Die jeweiligen Vertreterversammlungen der Raiffeisenbank in Lauf und der VR-Bank Mittelfranken Mitte in Ansbach haben dem geplanten Zusammenschluss der beiden Genossenschaften zugestimmt.

Im Hinblick auf die veränderten Rahmenbedingungen im Bankensektor, mit denen alle regionalen Banken zu kämpfen hätten, sei dies „ein unabdingbarer Schritt“, heißt es in einer gemeinsamen, am Freitag verschickten Pressemitteilung. Man freue sich über „die deutliche Zustimmung“ der Vertreter, werden die Vorstände Gerhard Walther, Erwin Einzinger und Richard Oppelt (Ansbach) sowie Thomas Geißdörfer und Florian Beyer (Lauf) darin zitiert.

Die zukünftige VR-Bank Mittelfranken Mitte eG wird nach eigenen Angaben eine Bilanzsumme von etwa 5,2 Milliarden Euro aufweisen. Die „juristisch aufnehmende Bank“ ist die VR-Bank Mittelfranken Mitte eG mit Sitz in Ansbach – sie ist die Namensgeberin des neuen Instituts.

Mehr als siebenmal größer

Ihre Bilanzsumme ist um mehr als den Faktor sieben größer als jene der Laufer. Über 4,6 Millionen Euro stehen in Ansbach in den Büchern, in Lauf sind es 600 Millionen. Die Laufer haben knapp 9000 Genossenschaftsmitglieder, die Ansbacher über 64.500. 67 stehen 470 Beschäftigte gegenüber.

Das zukünftige Geschäftsgebiet reicht von Rothenburg über Ansbach, Schwabach und Roth bis nach Lauf und Schnaittach. Die über 138.200 Kunden werden in den Geschäftsstellen von den gewohnten Ansprechpartnern betreut. Die Vorstände der bisherigen Banken sollen zukünftig gemeinsam die Geschäfte leiten, „die dezentralen Dienstsitze werden beibehalten“. Geißdörfer und Beyer bleiben also in Lauf.

Am 26. September, einem Samstag, steht die technische Fusion der Banken an. „Daher kann es vom 25. September bis 28. September kurzfristig zu technischen Einschränkungen kommen“, heißt es in der Pressemitteilung. Ab Ende September ändere sich auch die Bankleitzahl und damit die IBAN. Alle Kunden würden hierzu aber „rechtzeitig schriftlich informiert“. Das gelte auch für jene, bei denen sich die Kontonummer ändere.

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