„Bergbeats“ in Lauf

Partyvolk tanzte am Kunigundenberg

Fest in der Hand der Feierwütigen war der Laufer Hausberg am Samstagabend. | Foto: Max Fischer2019/06/bergbeats-menschen-uberblick3.jpg

LAUF. Tanzen, abfeiern, ein Bier und die Sonne genießen. Das fasst die ausgelassene Stimmung der inzwischen siebten Auflage der „Bergbeats“ auf dem Laufer Kunigundenberg zusammen.

Bei perfektem Wetter zog das Open Air-Festival wieder zahlreiche Liebhaber elektronischer Musik aus dem ganzen Umland in seinen Bann. Aber nicht nur Techno-Freunde kamen auf ihre Kosten. Bereits am Nachmittag waren die Bänke im Biergarten gut gefüllt, zahlreiche Radfahrer, Wanderer und auch einige Familien genossen das gute Wetter und die Musik. Wie zum Beispiel Markus Bayer und seine Familie: „Wir sind eigentlich gar nicht wegen der Bergbeats hier, sondern wollten nur einen entspannten Tag im Biergarten verbringen. Aber die Musik und die Atmosphäre sind wirklich cool“.

Gegen Abend strömten dann mehr und mehr Tanzfreunde auf den Kunigundenberg, bisweilen konnte man ganze Karawanen von jungen Menschen beobachten, die über die Heldenwiese bis hinauf auf den Berg marschierten. „Jetzt erstmal ein Bier, der Weg war weit. Und dann wird gefeiert“, freuten sich Frank Milt und Sascha Glas nach der Ankunft.

Und zum Feiern war einiges geboten. Denn das DJ-Lineup dieses Jahr konnte sich sehen lassen. „Ezrael“, „Matt Francis“, „Fabian Hendl”, „Locky Mazzucchelli”, „BB Soundsystem” und „Andreas König” sorgten mit Beats von House bis Techno und Minimal für Begeisterung bei den Besuchern. Andreas König war wieder als Teil des „Vereins für Jugendkultur in Lauf“ Organisator des Abends, in Zusammenarbeit mit dem Wirt des Biergartens. „Es läuft alles rund. Wir haben richtig gute DJs dabei und wenn man sich anschaut, wie viele Leute hier sind, weiß man, dass es ein guter Abend ist“, so König.

Diesem Urteil schlossen sich auch die Besucher an. Diese kamen nicht nur aus Lauf und der Umgebung, inzwischen ist „Bergbeats“ ein fester Bestandteil im Terminkalender vieler Festivalfans auch aus der Ferne. „Wir kommen aus Roth. Letztes Jahr war einfach so der Hammer hier, da ist es doch logisch, dass wir dieses Mal auch wieder am Start sind“, erklärt Anna Baul, die mit ihrer Crew mit zwei Autos angereist war.

Auf die Frage, was denn „Bergbeats“ so besonders macht, fand der Laufer Jonas Schlitt die wohl beste Antwort: „Die Atmosphäre ist einfach der Wahnsinn. Es gibt kein entspannteres Festival“, ruft er, während er tanzend im Nebel verschwindet.

N-Land Max Fischer
Max Fischer