Gemeinden rufen Sternsinger zurück

Der Segen kommt schriftlich

Dieses Jahr müssen die Sternsinger in den allermeisten Gemeinden zu Hause bleiben. Segen fürs Haus gibt es aber trotzdem. | Foto: Gerald Mayer/Stock.adobe.com2020/12/NL-Sternsinger-AdobeStock_187672067-scaled.jpeg

ALTDORF.  Aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Pandemie muss die Sternsingeraktion in ihrer bisher gewohnten Form in den Pfarreien Altdorf, Winkelhaid-Burgthann und Leinburg in diesem Jahr abgesagt werden.

In den Weihnachtsferien werden deshalb keine Kinder und Jugendlichen als Könige von Haus zu Haus ziehen und den Segen Gottes bringen. Dennoch haben sich die Verantwortlichen im katholischen Pfarrverband Altdorf, Winkelhaid, Burgthann, Leinburg Angebote einfallen lassen. Zwischen 26. Dezember und 6. Januar werden Ehrenamtliche Segenspakete in Briefkästen werfen. Diese beinhalten die Segenswünsche, den Kreideaufkleber für die Haustür und einen Überweisungsträger zur Unterstützung der Sternsingeraktion. Kindern in der Ukraine, die von ihren im Ausland arbeitenden Eltern getrennt leben müssen, gilt der Erlös.

Kleine Segensfeier zu Hause

Die Segenspakete können auch in den Pfarrämtern bestellt oder in den Kirchen abgeholt werden. Außerdem wird es einen interaktiven Segensgottesdienst für den Dreikönigstag geben. Infos finden sich auf den Homepages der Pfarreien und in den Gottesdienstanzeigern. In den Kirchen kann gegen Spende eine Segenstüte mit Weihrauch, Kohle und Kreide sowie eine kleine Segensfeier für zuhause mitgenommen werden.

Auch in Feucht werden die Sternsinger nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen können. „Es wird aber auf jeden Fall eine andere Aktion geben“, verspricht Organisatorin Marion Koch. Sicher ist: Flyer und Segenswünsche werden verteilt. Weitere Details sind noch in Planung. In Schwarzenbruck hofft man indes noch auf ein kleines Wunder. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle man die Aktion noch nicht absagen, erklärt Pfarrer Harald Günthner. Sollten aber am Sonntag erneut verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen erlassen werden, sieht auch Günthner keine Chance mehr für die Sternsinger.

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