Sitzung des Gemeinderats

Keine Friedhofserweiterung in Happurg, dafür Sanierung der Pumpwerke

Der Happurger Stausee am Abend | Foto: Thilo Klug (Archiv)2019/11/Happurger-Stausee-am-Abend.jpeg

HAPPURG – Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung in der Gemeinde Happurg ging es vor allem um die Sanierung der Pumpwerke am Stausee und in Förrenbach, aber auch um ein Konzept für den Friedhof.

Claudia Scharnagl vom Ingenierbüro Seuss in Amberg hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung die geplanten Maßnahmen an der Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Happurg vorgestellt. Dabei geht es um die Sanierung der Pumpwerke Stausee und Förrenbach sowieo die Überlauf- und Drosselschächte in Förrenbach und Kainsbach.

Pumpstationen sollen erhalten bleiben

Claudia Scharnagl erläuterte die Umbauarbeiten an den Drosselbauwerken in Förrenbach und Kainsbach sowie die Arbeiten zur Ertüchtigung der Pumpstationen Förrenbach und Stausee. Die Messeinrichtungen müssten nachgerüstet werden, die Elektrotechnik sei ebenfalls ein Thema. Erneuerung und Vergrößerungen der Pumpen inklusive der Rohrleitungen und Armaturen sowie der Schalttechnik stünden an. Die jeweiligen Pumpstationen in Förrenbach und am Stausee sollen erhalten bleiben. Bürgermeister Bernd Bogner sprach von wichtigen und dringenden Maßnahmen.

Einstimmiger Beschluss

Aus dem Gremium kamen Fragen zu Unterhaltskosten, Wartung und Funktion während der Bauphasen. Laut Scharnagl sollen die Arbeiten so koordiniert werden, dass es keine Einschränkungen geben werde. Bogner hofft auf bessere Umweltverträglichkeit, mehr Effizienz und Ersparnisse von Personalkosten. Er wies zudem darauf hin, dass Fristenvorgaben bei diesen Maßnahmen einzuhalten seien. Der Beschluss zur Umsetzung der Maßnahmen erfolgte einstimmig.

Finanzierung des Abwassers?

Bei der Behandlung der Themen aus den drei Bürgerversammlungen im Gemeindegebiet ging es um einen Antrag aus der Novemberversammlung in Happurg. Der Gemeinderat soll sich mit der Refinanzierung der Investitionskosten im Abwasserbereich noch einmal befassen, so das Anliegen. Der Antragsteller ist der Meinung, dass eine Finanzierung über Gebühren zu erfolgen hätte, dies sei die gerechtere und richtigere Lösung. Beschlossen wurde die Refinanzierung über Beiträge.

Diskussion beendet

Bogner stellte das Thema zur Diskussion. Obwohl es auch im Gremium unterschiedliche Meinungen gibt, herrschte Einigkeit über alle Fraktionen hinweg, dass das Thema nicht erneut aufgerollt werden sollte. Der Beschluss, seinerzeit nach reiflicher Überlegung und vielen Diskussionen gefasst, solle nicht erneut behandelt werden.

Walking um den See

Bogner informierte außerdem, dass ein Henfenfelder Unternehmer im Mai eine sportliche Veranstaltung mit Nordic Walking und weiteren Angeboten an den Seen und rund um Happurg plant. Zudem rieten die Fachleute, die den Happurger Friedhof begutachtet haben, von einer Friedhofserweiterung ab. Die Möglichkeiten zu alternativen Bestattungsformen sollten innerhalb des Friedhofs ausgelotet werden. Zur Beschaffung von Feuerwehr-Fahrzeugen soll eine Analyse erstellt werden, wo Stationierungen sinnvoll sind.

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