ALTDORF – Seit den letzten Kommunalwahlen ist in Altdorf viel passiert, um Menschen mit Beeinträchtigungen mehr Selbstständigkeit und Teilhabe zu ermöglichen. Anstöße dazu gab unter anderem eine öffentliche Podiumsdiskussion im Januar 2020 mit den damaligen Bürgermeister-Kandidaten.
Die Veranstalter, der Arbeitskreis „Mobil mit Handicap“, die Rummelsberger Diakonie sowie die Behindertenbeauftragten des Landkreises und der Stadt, wollen dieses Format wieder beleben. Unter dem Titel „Teilhabe in Altdorf. Kommunalwahlen 2026. Bürger fragen Politiker“ blicken sie gemeinsam mit den aktuellen Bürgermeister-Kandidaten Martin Tabor (SPD), Marco Tobisch (CSU) und Hans-Dieter Pletz (Grüne) zurück, was seit 2020 gelungen ist und welche Aufgaben für die kommenden Jahre anstehen.
Reuter gibt Ausblick
Der Altdorfer Behindertenbeauftragte Ullrich Reuter erläutert die Zielsetzung des Abends: „Es soll darum gehen, wie durch die Arbeit der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung in der nächsten Legislaturperiode die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie Seniorinnen und Senioren in Altdorf gestärkt, Barrierefreiheit gestaltet und Inklusion gefördert werden können.“
Die Podiumsdiskussion am Montag, 26. Januar, um 19 Uhr im Kulturtreff am Baudergraben, zu der alle Interessierten eingeladen sind, bietet Gelegenheit, alle Bürgermeisterbewerber und kandidierenden Parteien gemeinsam in einer Veranstaltung zu erleben. Angelika Feisthammel, Behindertenbeauftragte des Landkreises, und Dr. Günter Breitenbach, Rektor der Rummelsberger Diakonie im Ruhestand, werden die Diskussion moderieren und auch Fragen aus dem Publikum an die Politik weitergeben.
Info: Die Veranstalter der Diskussion haben zudem Wahlprüfsteine mit Fragen zu Teilhabe und Inklusion in Altdorf erstellt, zu denen die Parteien und Kandidaten schriftliche Statements abgegeben haben. Diese können unter www.rummelsberger-diakonie.de/wahlpruefsteine abgerufen werden.
