Zehn-Kilometer-Bier-Premiere

Zufriedene Gesichter: das „Zehn-Kilometer-Bier“mundet. Über das original-regionale Erzeugnis der heimischen Brauereien Bub aus Leinburg und Kanone aus Schnaittach freuen sich Mittelfrankens Bauernpräsident Jürgen Ströbel, der Braumeisterund Geschäftsführer der „Kanone“, Kurt Küchler, Braumeister Koller und Brauereichefin Cornelia Bub aus Leinburg, BBV-Kreisobmann Günther Felßner, Landwirtschaftsdirektor Werner Wolf, Geschäftsführer Stephan Bergler von Klostermalz Frauenaurach und stellvertretender Landrat Andreas Kögel. Foto: Lorenz Märtl2011/10/zehnkilometerbier_New_1319642401.jpg

NÜRNBERGER LAND – Premiere für das Zehn-Kilometer-Bier aus dem Landkreis Nürnberger Land, das aus drei Brauereien kommt: Bub Leinburg, Kanone Schnaittach und Wiethaler aus Neunhof. Dabei handelt es sich um keine spezielle Biersorte, sondern um ein Erzeugnis, dessen Rohstoffe ausschließlich aus dem Landkreis kommen. Die Idee wurde, wie BBV-Kreisobmann Günther Felßner gestern auf der Consumenta erläuterte, anläßlich der Hopfenfahrt 2010 geboren.

Sowohl der Hopfen als auch das Malz von heimischer Braugerste kommen aus dem Nürnberger Land. Derzeit hat man drei Brauereien und sechs Bauern unter einen Hut gebracht und man ist zuversichtlich, dass das Beispiel Schule macht. Und nach dem Anstich der Kostproben aus den beteiligten Brauereien war das Urteil eindeutig: ein Top-Produkt aus der Region, das man den Verbrauchern wärmstens empfehlen kann.

Bei Cornelia Bub von der gleichnamigen Brauerei in Leinburg rannte man mit der Idee offene Türen ein, war dies doch längst Firmenphilosophie. Schon immer habe man größten Wert darauf gelegt, die Rohstoffe aus der Region zu verwenden.

Eine Selbstverständlichkeit ist es auch für Kurt Küchler, den Geschäftsführer der Brauerei Kanone aus Schnaittach, dieses Vorhaben zu unterstützen. Der Verbraucher schätze Produkte die aus der Heimat kommen. Und wenn auch die Rohstoffe aus der Heimat sind dann ist das noch mehr zu begrüßen.

Feuer und Flamme war Stephan Bergler von der Firma Klostermalz in Frauenaurach. Den Rohstoff zu verarbeiten, der vor der Haustüre angebaut wirdwar schon immer das Bestreben seiner Firma. Wenn nun von diesem Projekt ein neuer Impuls ausgehe, dann begrüße man dies außerordentlich.

Beifall und Anerkennung zollte auch Landwirtschaftsdirektor Werner Wolf vor dem Hintergrund, dass der Braugerstenanbau in Deutschland rückläufig ist. Solche Vorhaben wären ein Beitrag, die bäuerliche Landwirtschaft in der Region zu stärken.

So sieht es auch der mittelfränkische BBV-Präsident Jürgen Ströbel, der dem Beispiel einen dauerhaften Erfolg wünscht und zudem eine Außenwirkung erwartet, die sich auch andere Landwirte in Bayern zunutze machen. Qualität setze sich bei den Verbrauchern immer mehr durch.

Zu diesem Ergebnis kam auch stellvertretender Landrat Andreas Kögel, der namens des Landkreises diese beispielhafte Initiative lobte. Er finde es toll, dass die Rohstoffe nicht nur aus der Region kommen, sondern dort auch verarbeitet und vermarktet werden. An die Verbraucher appellierte er, das Angebot zu nutzen.L.M.

N-Land Der Bote
Der Bote