Tierheim Feucht trauert

Nach illegalem Transport: Kangal-Welpe Georgie ist tot

Welpe Georgie hat sich von den Strapazen nicht erholt. | Foto: Tierheim Feucht2021/11/GeorgieTierheimFeucht.jpeg

FEUCHT – Ein trauriges Update meldet das Tierheim Feucht: Einer der beiden Kangal-Welpen, die Anfang November aus einem illegalen Tiertransport gerettet worden waren, ist tot. Zuvor kämpften Ärzte zwei Wochen lang um das Leben von „Georgie“.

„Am 14.11.2021 haben wir über die zwei kleinen Kangal-Welpen berichtet, die nachts auf einem Autobahnparkplatz beschlagnahmt wurden. Leider müssen wir Euch mitteilen, dass der kleinere der Beiden es nicht geschafft hat“, schreibt das Tierheim Feucht auf Facebook.

Das Hauptzollamt Nürnberg hatte Anfang November den illegalen Transport aus Osteuropa auf einem Autobahnparkplatz auf der A3 angehalten (wir berichteten). In einem Kofferraum eines Kombis aus Bulgarien waren die beiden Hirtenhunde in viel zu kleine Boxen eingepfercht. Ohne Heizung, Futter, oder Wasser lagen sie in ihren eigenen Exkrementen.

„Ruhe in Frieden, kleiner Georgie“

Dem älteren der beiden Hunde – das Tierheim Feucht hat ihm den Namen Aslan gegeben – geht es den Umständen entsprechend. Er erholt sich derzeit auf der Quarantäne-Station in Feucht. Wie Tanja Hühnken, Vorstand für Hunde im Tierheim Feucht, schätzt, war Aslan bei seiner Ankunft in Deutschland rund vier Monate alt.

Der kleinere von beiden – Georgie getauft – war schätzungsweise allerdings erst etwa acht Wochen. Als Mitarbeiter des Hauptzollamtes den kleinen Georgie fanden, war er bereits dehydriert und teilnahmslos. Weil er außerdem kaum fraß und ihn Durchfall plagte, musste er schnell stationär behandelt werden.


Nach vierzehn Tagen in der Tierklinik nun aber die traurige Gewissheit: Georgie habe den Kampf verloren, schreibt das Tierheim Feucht. „Weitere Einzelheiten möchten wir Euch hier ersparen. Leider hatte der Süße nur ein kurzes und glückloses Leben. Was vor seinem Auffinden alles war, wollen wir lieber gar nicht wissen.
Ruhe in Frieden, kleiner Georgie.“


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