Heiztechnikhersteller eröffnete neue Niederlassung im Gewerbegebiet Lauf Süd I

Viessmann bleibt dem Standort Lauf erhalten

Das neue Gebäude steht im Gewerbegebiet Lauf Süd I am Oskar-Sembach-Ring. Foto: Max Fischer2015/12/viessmann-eröffnung-gebäude-außen.jpg

LAUF (max) — Der Heiztechnikhersteller Viessmann bleibt Lauf erhalten: Vom Gewerbegebiet bei Neunkirchen (Obi Tadano Faun) zog die Niederlassung ins Gewerbegebiet Lauf Süd I an den Oskar-Sembach-Ring. Zur Einweihung der neuen Gebäude kam auch der Geschäftsführer Martin Viessmann in die Kreisstadt.

Viessmann hat rund 11000 Beschäftigte und produziert unter anderem Heizkessel, Wärmepumpen und Kühlsysteme. Rund 3,5 Millionen Euro hat die Firma investiert, um im Gewerbepark Lauf Süd ihre neue „Verkaufsniederlassung Nürnberg“ mit integriertem Schulungszentrum zu bauen.

Sie deckt ein großes Absatzgebiet ab, das sich von Bamberg bis nach Ingolstadt und von Rothenburg bis nach Bayreuth erstreckt. 34 Vertriebsmitarbeiter, Kundenbetreuer und Techniker sind hier beschäftigt.
Im neuen Viessmanngebäude ist auch ein modernes Schulungszentrum integriert. Hier werden in Zukunft  Mitarbeiter, Marktpartner und aber auch interessierte Privatpersonen zu den neuesten Themen und Entwicklungen im Bereich Heiz- und Kühlsysteme beraten und für den fachgerechten Umgang mit den zum Teil komplexen Unternehmensprodukten geschult.

Bei der Errichtung des neuen Gebäudes stand das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, sagte Architekt Thomas Frauenkron. Der Wärme- und Strombedarf werde vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt; die umweltschonende Beheizung und Kühlung werde durch eine Sole/Wasser-Wärmepumpe aus dem eigenen Sortiment übernommen. Frauenkron betonte, wie wichtig ihm dieses Thema beim Bau des neuen Gebäudes war. Sowohl ökonomische und ökologische Aspekte wie regenerative Baustoffe, insbesondere Holz, und Geothermienutzung als auch soziale Aspekte, zum Beispiel attraktiv gestaltete Arbeitsplätze für die neuen Mitarbeiter, seien beim Bau berücksichtigt worden.

Unter den rund 150 Gästen der Eröffnungsfeier waren Landrat Armin Kroder und Laufs Bürgermeister Benedikt Bisping, zahlreiche Kunden und Marktpartner von Viessmann, aber auch Innungsmeister aus dem Handwerk, darunter Siegfried Zecha, Obermeister der Innung Sanitär Heizung und Klimatechnik Nürnberg/Fürth, und Heinz Nether, Landesinnungsmeister für das Bayrische Kaminkehrerhandwerk. In seiner Rede blickte Niederlassungsleiter Erhard Köppe auf die Anfänge von Viessmann in Lauf zurück, als vor genau 20 Jahren die erste Niederlassung in der Kreisstadt eröffnet wurde. Bei der Laufer Stadtverwaltung bedankte sich Köppe für die unkomplizierte und unbürokratische Unterstützung zum Bau der neuen Niederlassung.

Geschäftsführer Martin Viessmann sprach die Herausforderungen der Zukunft für sein Unternehmen und die ganze Branche an, für die man, auch durch die neue Verkaufsniederlassung Nürnberg, in der Region bestens gerüstet sei. Für die Energiewende sei vor allem das Einsparen von Energie im Bereich der Gebäudesanierung von entscheidender Bedeutung. Viessmann betonte auch die Rolle der Digitalisierung im Bereich Heitzungstechnik. „Wir wollen den digitalen Strukturwandel als Chance begreifen.“

Landrat Armin Kroder freute sich, dass Viessmann weiter in der Region aktiv bleibt. „Ich bin vom Wirtschaftlichen Erfolg am Standort Nürnberber Land überzeugt.“ Eine exzellente  Verkehrsanbindung, hochqualifizierte Fachkräfte und  faire Steuersätze sieht er als Wettbewerbsvorteile für Firmen wie Viessmann in dieser Region. Auch Bürgermeister Benedikt Bisping war glücklich, dass sich Vissmann zum Standort Lauf bekennt. „Wir haben alles versucht, um dieses Traditions- und Innovationsunternehmen in Lauf zu halten und sind sehr froh, dass das auch geklappt hat“.

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