Am Krankenhaus Rummelsberg

Anlaufstelle für Menschen mit geistiger Behinderung ehrt 1000. Patienten

Große Freude bei Rene Roskosch und Mutter Karin. Bei seinem ersten Besuch im MZEB Rummelsberg wurde er als 1.000 Patient geehrt. Zusammen mit den beiden freuen sich Teamassistentin Rita Gänßbauer, Dr. Frank Kerling und Teamassistentin Eva Vollmer. | Foto: Uwe Niklas2022/03/220311_1.000_Patient_MZEB_1.jpg


RUMMELSBERG – Obgleich sich das Jubiläum bereits im September 2021 ereignet hatte, konnte der 1000. Patient in Mittelfrankens erstem Medizinischen Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schwerer Mehrfachbehinderung, kurz MZEB, geehrt werden. Denn erst jetzt ließ es das Pandemiegeschehen zu.

Da Rene Roskosch und seine Mutter Karin im Herbst noch auf ihre Booster-Impfung gewartet haben, entschieden sich die Verantwortlichen des MZEB Rummelsberg, die Übergabe zu verschieben. Diese wurde nun nachgeholt. Da der 30-Jährige gerne Musik hört – am liebsten Hansi Hinterseer –, wurde ihm als 1000. ambulanten Patienten ein Best-of-Album des österreichischen Schlagersängers überreicht.

Seine Mutter freute sich über Blumen und Schokolade. „Wir sind aufgrund der Zerebralparese von Rene schon ewig hier und auch in der Epilepsie-Ambulanz von Dr. Kerling. Es freut uns, dass wir mit unserem ersten Besuch im neu geschaffenen MZEB nun den eintausendsten Patienten stellen“, betonte Karin Roskosch.

Erster Besuch 1998

In der Tat ist Rene den Ärzten ein Begriff. Sein erster Besuch datiert auf das Jahr 1998. Umso mehr freute sich Rene, dass neben Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler auch Dr. Frank Kerling, der ärztliche Leiter des MZEB, beim Jubiläum anwesend war.

Das ambulante medizinisch-therapeutische Versorgungszentrum wurde im März 2018 am Krankenhaus Rummelsberg als einzige Anlaufstelle dieser Art im Bezirk Mittelfranken für Menschen gegründet, die aufgrund der Art, Schwere und Komplexität ihrer Behandlung von niedergelassenen Haus- oder Fachärzten nicht ausreichend versorgt werden können. Seither zählt das MZEB über 3000 behandelte Fälle.

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