500 Kinder

Altdorfer Grundschüler begrüßten das Jahr mit einem Suppenfest

Foto: Oliver Reinhardt2023/01/e2d30f323d7efb4245c62b22690876f168be02cf_max1024x.jpeg

ALTDORF – Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause hat die Grundschule Altdorf am vergangenen Freitag wieder ihr großes Suppenfest gefeiert und gemeinsam das neue Jahr begrüßt.

Den Anfang machte ein kleiner Festakt in der Turnhalle – leider in der alten, wie Bürgermeister Martin Tabor in seinem Grußwort anmerkte. Im nächsten Jahr werde dann ganz sicher in der neuen Halle gefeiert, meinte Tabor, der sich mit Rektorin Carola Stöhr darüber freute, dass endlich wieder mehr Schulleben, jenseits von Unterricht und Hausaufgaben, sichtbar werde:

„Feste wie dieses, gemeinsame Ausflüge oder auch das Schullandheim, das sind die Dinge, an die ihr euch später mal erinnern werdet, wenn ihr an eure Schulzeit zurückdenkt“, sagte Martin Tabor zu seinem jungen Publikum.

Mehrere Klassen hatten kurze Beiträge für den Festakt vorbereitet, und zwischen Suppengedicht und Kartoffellied, Body-Percussion und Umwelt-Rap war immer wieder die Bläserklasse 4 unter Leitung von Rainer Buschke zu hören. Anschließend ging es zurück ins Schulhaus und an die Töpfe: In jedem Klassenzimmer warteten engagierte Eltern mit Schöpfkelle und dampfender Suppe auf zahlreiche hungrige Besucher.

Auf der Suche nach der Lieblingssuppe

Rund 500 Schulkinder sowie ihre ebenfalls eingeladenen Eltern und Großeltern liefen mit selbst mitgebrachten Schüsselchen, Löffeln und Kleingeld durch die Gänge auf der Suche nach der Lieblingssuppe – von Kartoffel- über Kürbis-, bis zu Tomaten- und Karottensuppe war alles dabei, dazu Brühe in allen Varianten, mit Pfannkuchen, Nudeln, Backerbsen oder Griesnockerl.

Dann wurde verkostet und geschlürft, die Erwachsenen hatten Zeit für ein Pläuschchen, die Kinder (be-)suchten Freunde in anderen Klassen oder führten Oma und Opa stolz in der Schule herum. Besonders gut kam auch die frische Bananenmilch an, die der Elternbeirat als „Nachtisch“ in der Aula verkaufte. Jede Portion, ob Milch oder Suppe, kostete einen Euro, der Erlös kommt dem Elternbeirat und damit den Schülerinnen und Schülern zugute.

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