Bürgermeisterwahl Feucht

Feucht : Alle Kandidaten im Interview

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Am 15. März haben die Bürger das Wort. Sie wählen Kreistag, Landrat sowie den Feuchter Marktgemeinderat und Bürgermeister. Da Amtsinhaber Konrad Rupprecht (CSU) nicht mehr kandidiert, steht dem Rathaus in jedem Fall ein personeller Neuanfang bevor. Um das Amt bewerben sich Oliver Siegl, Jörg Kotzur, Birgit Ruder, Christian Nikol und Johannes Schmidt. Auf dieser Seite beziehen sie Stellung zu aktuellen Themen der Gemeindepolitik.

Für die CSU: Oliver Siegl

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Halten Sie eine Erweiterung von Zeidel- und Oberthmuseum für notwendig? Falls ja, in welcher Art und Weise?

Eine Erweiterung, sowohl des Zeidelmuseums als auch des Raumfahrt-Museums, erachte ich als dringend notwendig. Beim Raumfahrt-Museum ist zudem zu beachten, dass der Markt Feucht im Rahmen der Überlassung des wissenschaftlichen Nachlasses von Prof. Oberth vertragliche Vereinbarungen eingegangen ist, die ihn dazu verpflichten, den Museumsbetrieb und eine ordnungsgemäße Unterbringung des Nachlasses dauerhaft sicherzustellen. Unabhängig von etwaigen rechtlichen Ausgestaltungen muss es daher beiden Museen zukünftig möglich sein, einen sinnvollen und hinreichenden Museumsbetrieb sicherzustellen. Nach meinem Dafürhalten sind dabei die jeweiligen Museumsstandorte prädestiniert. Zudem ist davon auszugehen, dass etwaige Neubauten an einem anderen Standort, beispielsweise dem Sailer-Areal nicht kostengünstiger erfolgen könnten. Auch ist zu beachten, dass es sich beim Sailer-Areal um eine 1a-Lage inmitten der Marktgemeinde handelt. Für die Belebung des Innerorts ist daher notwendigerweise dort sicherzustellen, dass entweder frequenzbringende Bebauung oder aber ein parkähnliches Areal entstehen könnte.

Das Wäldchen am Josef-Schlosser-Weg: Schützenswert oder geeignete Fläche für Sozialen Wohnungsbau?

Für mich stellt das Areal einen idealen Standort für dringend benötigten geförderten Wohnungsbau dar. Unabhängig von möglichen weiteren Standorten, die allesamt in privatem Besitz sind, besteht hier die Möglichkeit, dass der Markt Feucht bei einem Erwerb des Wäldchens Herr des Verfahrens ist und sicherstellen kann, dass tatsächlich sozialer Wohnungsbau entsteht. Wichtig ist dabei auch, dass mindestens circa 40 Meter des Waldes als Streifen zur Autobahn hin erhalten bleiben werden.

Ob Seniorenzentrum oder Pausenhof-Sanierung: Die Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit verliefen nicht immer wie gewünscht. Wie wollen Sie die Gemeinde vor bösen Überraschungen bewahren?

Bei der Pausenhofsanierung sind nach Fertigstellung Mängel festgestellt worden, die durch alle Beteiligten, auch für die Sachverständigen, nicht nachvollzogen werden können. Selbst bei noch so enger Verzahnung und Abstimmung des Bauamtes mit Planern und Architekten, können Mängel schlichtweg nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Selbstverständlich gilt es, Prozesse und Abläufe immer wieder zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen beziehungsweise zu verbessern. Vorstellen könnte ich mir auch, dass bei Projekten, bei denen der Markt Feucht Bauherr sein wird, ein sogenannter Projektentwickler beauftragt wird. Dieser sollte dann fachspezifisch ausgebildet sein und sichert vor allem, dass der Kostenrahmen nicht überschritten wird, aber auch, dass mögliche gebäudespezifische Mängel von vornherein ausgeschlossen werden. Im Hinblick auf das Seniorenzentrum haben wir einen sehr guten Weg eingeschlagen, der sowohl für Feucht und die Bürger, als auch für die Rummelsberger Diakonie einen Meilenstein darstellt – auch wenn sich die Feuchter CSU für das BRK als Betreiber ausgesprochen hatte. Ich hoffe sehr, dass die Rummelsberger Diakonie die ursprüngliche Zusicherung einer Inanspruchnahme von Pflegedienstleistungen im Alter für jeden Geldbeutel noch erreichen kann. Ich würde dies insgesamt nicht als böse Überraschung des Bauprojekts darstellen, persönliche Gespräche aber nochmals forcieren.

Wenn Sie Bürgermeister werden, bekommt Alexander Hommel von Ihnen…

Dann werde ich Alex Hommel für seine starke Unterstützung im Wahlkampf herzlich danken. Das war durchaus nicht selbstverständlich, zeigt aber, dass wir in der Feuchter CSU ein wirklich gutes Team sind. Und da wir beide sehr gerne die lange Saunanacht im Feuchtasia besuchen, verspreche ich hiermit, ihm einen von mir persönlich erbrachten Aufguss zu Gute kommen zu lassen.

Für SPD: Jörg Kotzur

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Halten Sie eine Erweiterung von Zeidel- und Oberthmuseum für notwendig? Falls ja, in welcher Art und Weise?

Grundsätzlich bin ich für den Erhalt und Ausbau der beiden Museen. Das Zeidelmuseum hat ein inhaltliches Konzept vorgelegt, dessen Verwirklichung im Rahmen der üblichen Vereinsförderung machbar erscheint. Beim Raumfahrtmuseum wird allerdings gerade eine Lösung diskutiert, die für mich wegen der Gefahren für die Bausubstanz der historischen Gebäude und aus finanzieller Sicht auf große Bedenken stößt. Die Beträge, von denen die Verantwortlichen sprechen, gehen in die mehreren Millionen Euro und bisher kann niemand sagen, wer sie aufbringt. Schließlich ist auch mit hohen laufenden Kosten zu rechnen. Ich glaube nicht, dass durch den Neubau die Besucheranzahl enorm ansteigt. Es gibt sicher Alternativen, zum Beispiel im Rahmen der Nutzung des Sailer-Areals.

Das Wäldchen am Josef-Schlosser-Weg: Schützenswert oder geeignete Fläche für Sozialen Wohnungsbau?

Ich spreche mich ganz klar für mehr Engagement im geförderten Wohnungsbau aus, aber nicht auf Kosten eines Waldes. Wir nennen uns „Der Markt im Grünen“, das passt m.E. nicht zusammen. Aber letztlich ist für die Bebauung jeder Fläche nicht der Flächennutzungsplan maßgeblich, sondern ein nachfolgender Bebauungsplan. Und darüber trifft der neue Gemeinderat nach einer Abwägung der unterschiedlichen Ziele die Entscheidung.

Ob Seniorenzentrum oder Pausenhof-Sanierung: Die Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit verliefen nicht immer wie gewünscht. Wie wollen Sie die Gemeinde vor bösen Überraschungen bewahren?

Hier will ich unterscheiden. Beim Pausenhof liegt offensichtlich ein Baumangel vor. Die Ursachen sind wohl noch nicht abschließend geklärt. Da kann und will ich mir kein Urteil anmaßen. Beim Seniorenzentrum läuft der Bau nach meinem Wissen bisher reibungslos. Dass es über 20 Jahre bis zur Grundsteinlegung brauchte, hängt allein mit dem fehlenden Willen der Mehrheit im Gemeinderat zusammen. Und die aktuelle Debatte über den Eigenanteil, den Pflegebedürftige zahlen müssen, ist ein anderes Kapitel. Um ein Projekt erfolgreich abzuwickeln, ist eine ganzheitliche Organisation und strukturiertes Vorgehen nötig. Die größten Fehler werden bereits bei der Planung gemacht. Die Faktoren Kosten und Zeit werden dabei oft nicht angemessen eingeschätzt und Risiken nicht ausreichend gewürdigt. Auch werden Steuerungsmaßnahmen bei Fehlentwicklungen im Rahmen der Umsetzung durch unzureichenden Informationsaustausch oft zu spät beziehungsweise gar nicht eingeleitet. In meinem Berufsleben war ich in vielen Projekten tätig. Insbesondere bei Bauprojekten kann ich meine Erfahrung als Risikomanager eines Immobilienfonds in die Projektsteuerung einbringen und Methoden implementieren.

Sie treten für die SPD an, sind aber kein Parteimitglied. Warum?

Für die SPD trete ich an, weil meine Grundhaltung grundsätzlich den Werten der SPD entspricht. Allerdings bin ich wie auch viele meiner Mitmenschen themenorientiert, das heißt ich stehe auch hinter Themen anderer Parteien, wenn sie gut für Feucht sind. Ein Bürgermeister hat meiner Ansicht nach auch die Aufgabe, die Zusammenarbeit im Gemeinderat über Fraktionsgrenzen hinweg zu fördern. Ohne Parteizugehörigkeit lässt sich das nach meiner Ansicht besser machen.

Für die Freien Wähler: Birgit Ruder

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Halten Sie eine Erweiterung von Zeidel- und Oberthmuseum für notwendig? Falls ja, in welcher Art und Weise?

Schon als Kind war ich begeistert von der Raumfahrt und wollte Kosmonautin werden. Der Traum vom Fliegen zu den Sternen ist dank Hermann Oberth Realität geworden. Heute haben wir sein Vermächtnis, eine einzigartige Sammlung und eine inhaltlich bemerkenswerte Ausstellung, die räumlich äußerst begrenzt und eingeengt ist. Wir brauchen die Erweiterung des Oberth-Museums, weil es für den Tourismus von großer Bedeutung ist. Wir können eine Museumsmeile schaffen, denn auch das Zeidelmuseum ist einzigartig, geht doch ein Gutteil der Entwicklung von Feucht auf die Honiggewinnung und die Privilegierung der Zeidler zurück. Auch das Zeidelmuseum hat Erweiterungspläne dringend notwendig aus meiner Sicht und zum Nutzen von uns allen. Multimedial, digital, unterhaltsam ausgerichtet, eine echte Bereicherung für Feucht mit dem Museumskonzept 3.0! Mit dem geplanten Zeidelpfad mit interaktiven Stelen, dem Vogellehrpfad, dem 3-Schlösser-Weg und dem von mir angedachten Märchenwaldweg können wir hier einen echten Tourismus-Magnet schaffen.

Das Wäldchen am Josef-Schlosser-Weg: Schützenswert oder geeignete Fläche für Sozialen Wohnungsbau?

Einerseits brauchen wir bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau. Andererseits sind wir ein Ort im Grünen und sollen das auch bleiben. Wenn wir als Gemeinde das Wäldchen kaufen, können wir entscheiden, was zukünftig damit geschieht. Ob irgendwann am Josef-Schlosser-Weg gebaut werden kann, wie viele Bäume gerodet oder neu gepflanzt werden, hängt noch von vielen Faktoren ab. Schon heute ist bezahlbarer Wohnraum knapp, Bauland gibt es kaum. Warum soll sich Feucht seines Entwicklungspotentials berauben? Was wäre denn die Alternative? Zuzug verbieten? In die Höhe bauen wäre eine Möglichkeit, mit begrünten Dächern.

Ob Seniorenzentrum oder Pausenhof-Sanierung: Die Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit verliefen nicht immer wie gewünscht. Wie wollen Sie die Gemeinde vor bösen Überraschungen bewahren?

Mit dem Geld der Bürger – auch Fördergeld ist Geld der Bürger – muss ich im Gemeinderat verantwortungsbewusst umgehen und so planen, als würde ich für mich selbst bauen. Mir ist schleierhaft, warum jeder Kindergarten anders geplant wurde. Warum wird nicht eine nachhaltige Bauweise bevorzugt, die gewährleistet, dass die nächsten 20 Jahre keine Reparaturen kommen (Problematik Flachdach)? Warum wird nicht berücksichtigt, dass in zehn bis 15 Jahren die Gebäude anders genutzt werden können, zum Beispiel für Senioren? Ich habe mir zu eigen gemacht, mich vor einer Entscheidung umfassend zu informieren, Fachleute zu fragen, die sich auskennen. Erst wenn ich alle notwendigen Informationen habe, treffe ich eine Entscheidung!

Sie bestreiten einen sehr engagierten Wahlkampf, sind präsent auf allen Kanälen. Birgt das nicht auch eine Gefahr?

Alles birgt eine Gefahr, ich sehe das positiv: Ich bin so wie ich bin, ich verstelle mich nicht. Es muss mich nicht jeder mögen, und es wird mich nicht jeder wählen. Ich bin aufgewachsen in der ehemaligen DDR, in einem Land, in dem Demokratie und Meinungsfreiheit unterdrückt worden. Deshalb sind mir heute Demokratie, Rechtstaatlichkeit und freie Meinung so wichtig

Für die Franken: Christian Nikol

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Halten Sie eine Erweiterung von Zeidel- und Oberthmuseum für notwendig? Falls ja, in welcher Art und Weise?

Die beiden Museen sind eine gute Visitenkarte für Feucht. Deshalb unterstützen wir soweit wie mög-
lich auch eine Erweiterung. Dazu müssen die Betreiber allerdings ein schlüssiges Konzept vorlegen. Einen einmaligen Zuschuss können wir uns je nach Haushaltslage vorstellen.
Glücklicherweise sind bereits För-
dergelder für beide Museen zuge-sagt. Des Weiteren sehen wir im Zusammenspiel zwischen Museen und den Geschäften und der Gastronomie eine Win-win-Situation
für Feucht.

Das Wäldchen am Josef-Schlosser-Weg: Schützenswert oder geeignete Fläche für Sozialen Wohnungsbau?

Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, aber nicht auf Kosten der hier schon lebenden Bürger. Wir müssen den Schutzstreifen zwischen Autobahn und Wohnbebauung erhalten. Im Gegensatz zu anderen Städten wird in Feucht merkwürdigerweise nicht über Feinstaub diskutiert. Der Schutz der Bewohner und der Umwelt liegt uns am Herzen. Was den Wohnungsbau angeht, können wir nicht kurzfristig die Fehler der CSU und SPD ausbügeln, die für den Verkauf vieler Wohnungen in der Vergangenheit verantwortlich sind. Solange es noch geeignete Freiflächen gibt, möchten wir diese vorrangig für den Bau geförderter und bezahlbarer Wohnungen nutzen. Die Franken haben vorgeschlagen, hinter dem Rewe-Supermarkt einen Mix aus Gründerzentrum und bezahlbarem Wohnraum entstehen zu lassen.

Ob Seniorenzentrum oder Pausenhof-Sanierung: Die Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit verliefen nicht immer wie gewünscht. Wie wollen Sie die Gemeinde vor bösen Überraschungen bewahren?

Das ist leider ein häufiges Problem vieler Kommunen, da diese teilweise nur eingeschränkt handeln können. So müssen sie zum Beispiel je nach Größe der Bauprojekte europaweit ausschreiben und den billigsten Anbieter nehmen. Im privaten Bereich überlegen Sie sich dreimal, ob Sie immer den billigsten nehmen oder nicht demjenigen mit einer sehr guten Bewertung den Zuschlag geben, auch wenn er etwas teuer ist. Für die gemeindlichen Anwesen, Wohnungen und den geförderten Wohnungsbau schlagen wir vor, vielleicht mit den umliegenden Gemeinden, eine Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, die privatrechtlich am Markt agieren kann.

Im Gemeinderat stimmen Sie nicht selten mit den Grünen. Warum machen Sie im Wahlkampf nicht gemeinsame Sache?

Wie Sie richtig feststellen, nicht selten, aber eben auch nicht immer. Wir stehen wie die Grünen für Umweltschutz, gesundes Wohnen oder die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Deswegen stimmen wir bei diesen Themen mit den Grünen beziehungsweise die Grünen stimmen mit uns… Bei vielen anderen Themen zeigen sich dann aber doch die Unterschiede.

Für die UCS: Johannes Schmidt

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Halten Sie eine Erweiterung von Zeidel- und Oberthmuseum für notwendig? Falls ja, in welcher Art und Weise?

Beide Museen sind es wert, Kapazitäten für mehr Ausstellungsflächen, Lagerungsmöglichkeiten sowie auch Platz für Schüler und Studenten zu schaffen. Ich sage definitiv Ja zu einer Erweiterung. Der einzige kritische Punkt sind die laufenden Kosten, die wir mit unserem Haushalt so auf keinen Fall komplett tragen können. Es freut mich daher umso mehr, dass Markus Söder bei der Eröffnung der aktuellen Ausstellung im Oberthmuseum verlauten ließ: „Wir bekommen das schon hin!“

Das Wäldchen am Josef-Schlosser-Weg: Schützenswert oder geeignete Fläche für Sozialen Wohnungsbau?

Wir tauschen keine Bäume gegen Wohnraum! Es ist richtig, dass wir einen hohen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum haben. Um das umzusetzen, muss die Gemeinde tätig werden und dabei hilft uns der Wald am Schlosser-Weg nicht. Wir sind durch Bannwald und Autobahnen von unserer Fläche her relativ am Limit. Umso schwieriger wird es, da wir innerhalb der letzten Jahre vermehrt teuren Wohnraum geschaffen haben. Es gibt durchaus noch ungenutzten Wohnraum in Feucht. Bevor wir uns an der Natur vergehen, sollten wir uns lieber Konzepte und Fördermöglichkeiten überlegen, um ungenutzten Wohnraum nutzbar zu machen.

Ob Seniorenzentrum oder Pausenhof-Sanierung: Die Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit verliefen nicht immer wie gewünscht. Wie wollen Sie die Gemeinde vor bösen Überraschungen bewahren?

Da hilft nur eins. Die Bürger mit an Bord nehmen und kein Projekt starten, das ich nicht auch für mich selbst unterschreiben würde.

Warum treten Sie im Wahlkampf so wenig in Erscheinung?

In meinen Augen kommt Qualität vor Quantität. Ich führe lieber weniger, dafür aber hochwertigere Gespräche. Ich bin der Meinung, dass eine Kommunalwahl eine reine Persönlichkeitswahl ist. Und „persönlich“ wird man nicht nur durch das Klingeln an Haustüren gewählt, sondern vor allem durch langjähriges Engagement und dauerhaftes Interesse. Ich bin jeder Zeit ansprechbar, muss aber nicht jeden ansprechen.

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