SCHNAITTACH – Die SPD Schnaittach fordert eine Ausweitung der Tempo-30-Zone im gesamten Kernbereich. Der Ortsverein widerspricht in einer Stellungnahme den Ausführungen von Horst Gruber, Sachbereichsleiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Lauf, zu Tempo-30-Schildern.
Der Wunsch vieler Schnaittacher nach mehr Zebrastreifen und mehr Tempo-30-Zonen gründe auf dem Bedürfnis nach einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit, schreibt die SPD. Besonders gelte dies für Senioren, Eltern mit Kinderwagen und Radfahrer. „Wir erhalten immer wieder Berichte von kritischen Situationen mit Autofahrern.“
Eine großflächige Tempo-30-Zone brauche nur wenige Schilder, sodass Autofahrer nicht irritiert würden. Dies diene der Verkehrssicherheit und vermindere die Lärmbelästigung durch den Kfz-Verkehr. Vor allem für Radfahrer wäre es eine merkliche Verbesserung, so die SPD weiter.
Durch die Novelle der Straßenverkehrsordnung, die am 5. Juli 2024 verabschiedet wurde, hätten Länder und Kommunen mehr Spielräume bei der Einführung von Tempo-30-Zonen. „Dies fordern wir ein“, heißt es in der Stellungnahme weiter.
Für Kirchröttenbach wäre aus Sicht der SPD die Verlegung des Ortsschilds eine erste Maßnahme. Dadurch würde die Geschwindigkeit von 70 auf 50 Stundenkilometer reduziert. Dies allein könne mögliche Unfallrisiken minimieren.
„Grundsätzlich sollte neben einer rein formellen Betrachtung die Verbesserung der Sicherheit und Lebensqualität höhere Priorität besitzen“, schreibt die SPD.
