Mit der wachsenden Zahl an Radfahrern steigt auch das Risiko von Unfällen. 2023 wurden laut Statistischem Bundesamt über 90.000 Menschen in Deutschland bei Fahrradunfällen verletzt. Viele dieser Vorfälle lassen sich durch bessere Sichtbarkeit, vorausschauendes Fahren und die richtige Ausrüstung vermeiden.
Helle Kleidung, reflektierende Elemente und eine funktionierende Beleuchtung machen den Unterschied – besonders in der Dämmerung. Ein gutes Licht-Set mit leistungsstarker Front- und Rückleuchte erhöht die Sicherheit erheblich.
Wichtig ist, dass das Rücklicht auch im Stand weiterleuchtet, damit nachfolgende Verkehrsteilnehmer das Fahrrad frühzeitig erkennen.
Ein Helm kann im Ernstfall schwere Kopfverletzungen verhindern und sollte zur Grundausstattung gehören – unabhängig davon, ob mit oder ohne Motorunterstützung gefahren wird. Handschuhe, Knie- und Ellbogenschoner bieten zusätzlichen Schutz, besonders für Radtouren mit einem Sport- oder Mountainbike.
Viele Unfälle passieren, weil Radfahrer übersehen werden oder unerwartete Manöver durchführen. Ein Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
Auch die technische Kontrolle des Fahrrads vor jeder Fahrt ist wichtig: Bremsen prüfen, Reifendruck kontrollieren, Kette schmieren. „Ein verkehrssicheres Rad und eine defensive Fahrweise senken das Unfallrisiko erheblich“, erklärt Lorenzo Attardo von der Barmenia Versicherung. „Wer sich ein neues E-Bike zulegt, sollte sich zudem mit dem Fahrverhalten vertraut machen. Gerade das höhere Gewicht und die starke Beschleunigung können ungewohnt sein. Eine Probefahrt abseits des Verkehrs gibt Sicherheit.“
txn
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