NÜRNBERGER LAND – Schon mehr als 100.000 Menschen haben sich an der Wahl zum Vogel des Jahres 2027 vom bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und seinem bundesweiten Partner NABU beteiligt, rund 17.000 davon aus dem Freistaat. Alle, die noch unschlüssig sind, bekommen jetzt Hilfe für die Entscheidung: Ab sofort ist der Bird-O-Mat freigeschaltet.
Zur Wahl stehen Kolkrabe, Kranich, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper und Wasseramsel. „Die Entscheidung fällt nicht leicht, denn alle fünf sind tolle Kandidaten“, sagt LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson. „Mit unserem Bird-O-Mat kann jeder spielerisch anhand von sieben Fragen seinen Lieblingsvogel auswählen und dabei mehr über die fünf Arten erfahren.“ Zum Beispiel, wie die Vögel leben und für welches wichtige Naturschutzthema sie stehen.
Soll es ein urbaner Vogel sein? Ein Vogel der am Wasser lebt oder lieber ein Waldbewohner? Ist ein lautes Trompeten gefragt oder eher fröhliches Gezwitscher? Der Bird-O-Mat hilft, den Vogel auszuwählen, der am besten zu den eigenen Vorlieben passt. Wer den gefährdetsten Kandidaten wählen möchte, erfährt ebenfalls mit dem Wahl-Tool, welcher Vogel das ist. „Wer noch nicht gewählt hat, kann jetzt auf lbv.de/birdomat gehen, seinen persönlichen Jahresvogel finden und für diesen seine Stimme abgeben“, sagt Angelika Nelson.
Noch bis Donnerstag, 15. Oktober, um 11 Uhr ist das virtuelle Wahllokal geöffnet. Am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der Vogel des Jahres wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt. Der aktuelle Vogel des Jahres ist das Rebhuhn.
Info: Näheres unter lbv.de/birdomat und vogeldesjahres.de.
