Schießsport

Nachwuchs des SV 1610 Hohenstadt glänzt

Im Dreistellungskampf mit dem Luftgewehr mischte der Hohenstädter Nachwuchs mit Finja Lederer, Moritz Kramer, Tim Deierl und Sebastian Meyer (von links) bayernweit vorne mit. | Foto: J. Ruppert2021/06/redwebSch-tzen-Hoh.jpg

MÜNCHEN/HOCHBRÜCK – Erst die Qualifikation über einen Fernwettkampf, dann ein glänzendes Finale auf der Olympiaschießanlage: Nachwuchstalent Finja Lederer hat an die Erfolge der Hohenstädter Luftgewehrschützen angeknüpft. Beim Barbara-Engleder-Pokal im Dreistellungskampf holte sie Rang drei. Tim Deierl, Sebastian Meyer und Moritz Kramer komplettierten das tolle Mannschaftsergebnis.

Wegen Corona fanden die Vorkämpfe des Cups 2020, der nach der Olympiasiegerin von Rio de Janeiro benannt ist, an den jeweils heimischen Ständen statt. Dreistellungskampf heißt Schießen im Liegen, Stehen und Knien. Die Entscheidung fand dann unter Coronaauflagen in München/Hochbrück statt. Trainer Roland Schwederski hatte das junge Quartett des SV 1610 Hohenstadt bestens vorbereitet.

Bärenstarker Einstieg

Finja Lederer zeigte vor allem in der Disziplin Knien der Klasse Schüler B eine Topleistung mit 97 von 100 möglichen Ringen. Im Liegendschießen und im stehenden Anschlag behauptete sie ihren Platz auf dem Stockerl und erreichte mit 278 Ringen einen Zähler hinter der Zweitplatzierten und drei Punkte hinter der Siegerin den dritten Rang. Finjas Mannschaftskamerad Moritz Kramer hatte seine Stärke liegend. Am Ende landete er auf Position neun.

In der Schülerklasse A wurden 3 x 20 Schuss absolviert. Vier Mädchen aus dem Landeskader machten den ersten Platz unter sich aus. Tim Deierl vom SV 1610 Hohenstadt mischte aber lange vorne mit. Nach 194 Ringen im Kniendschießen lag er auf Platz drei. Liegend (193) und stehend (186) sammelte er ebenfalls viele Zähler und wurde Sechster (573 Ringe). Bei einer getrennten Jungen/Mädchen-Wertung hätte er gewonnen. Sebastian Meyer vom SV 1610 schoss ausgeglichen gut und landete mit 553 Ringen auf Rang 16.

Finja Lederer und Moritz Kramer hatten sich auch für den Endkampf des Guschu-Pokals in Hochbrück qualifiziert. Die Hohenstädterin startete nach 86 Zählern im ersten Durchgang eine Aufholjagd. Dank einer 91 in der zweiten Serie durfte sie sich im gut besetzten Finalfeld über den sechsten Platz freuen. Moritz Kramer glückten zwei gleichmäßige Zehner-Schussfolgen. Mit 163 Ringen belegte er Position 15. Mittlerweile bereiten sich die jungen Hohenstädter Luftgewehrsportler auf die „Quali“ 2021 vor.

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