Auszeichnung der besten Mittelschüler im Nürnberger Land

„Ihr seid gewappnet“

Meisterten die Schulzeit mit Bravour: Die Jahrgangsbesten der Mittelschulen im Landkreis. | Foto: Hornung2017/07/Feucht-Schulamt-beste-Mittelschueler.jpg

FEUCHT – Sie stehen an der Schwelle zu einem neuen Abschnitt ihres Lebens. Den kürzlich abgeschlossenen meisterten sie mit besonderer Bravour. Dazu gratulierten den 24 besten Absolventen der Mittelschulen im Nürnberger Land, Landrat Armin Kroder und Schulamtsdirektor Gerald Klenk und gaben einige Denkanstöße mit zur Frage: Wohin geht die Reise?

„Bist du aufgeregt?“, fragte eine Mutter ihre Tochter im Treppenhaus auf dem Weg in die Räume des Staatlichen Schulamtes. Die Jugendliche grinste und zuckte nur leicht mit den Schultern, als wollte sie sagen: Eher nicht. Verständlich, denn die größte Hürde hatte die Schulabgängerin bereits genommen. Ihre Abschlussprüfung an der Mittelschule hat sie bestanden. Und das besonders gut, als eine der Besten ihres Jahrgangs. Neben ihr waren 23 weitere Jahrgangsbeste nach Feucht gekommen, viele in Begleitung ihrer Eltern und einiger Lehrer.

„Die Schulzeit liegt nun hinter euch“, sagte Klenk. Gut gerüstet seien die Jugendlichen, denn Bildung verschaffe viele Vorteile. „Wir brauchen Menschen, die mit Geist, Herz und Verstand versuchen, die Welt zu gestalten“, lautete sein Appell.

Wohin die Reise gehe? An gesellschaftliche Trends knüpfte Klenk einige Gedanken zur Zukunft. Ein Buch veranschaulichte in seiner Präsentation das Wissen der Mittelschulabgänger. Dabei stellen Bücher doch längst nicht mehr die wichtigste Quelle zu neuem Wissen dar. Das Wissen schwebe im Netz. Im Internet gebe es viel mehr Informationen als Bücher fassen könnten, sagte Klenk. Hier eine Auswahl zu treffen, auch Falschinformationen zu erkennen, dazu befähige ihre Bildung die Jugendlichen. „Ihr seid gewappnet.“

Auch Kroder nannte die sehr guten Schulabschlüsse ein „super Fundament“ und äußerte einige Gedanken zur Digitalisierung. Bei jeder technischen Revolution seien Arbeitsplätze verschwunden, aber auch neue entstanden. Dorthin, wo neue entstehen, sollten die Jugendlichen sich orientieren und sich auch weiterhin offline vernetzen, etwa in der Azubi-Akademie des Landkreises. Beide wünschten den Jugendlichen für ihre Zukunft alles Gute.

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