21 000 Euro fließen zurück in die Region

Gewinner des Raiffeisenbank-Förderpreises

Sie alle nahmen einen Scheck von 500 bis 3000 Euro mit nach Hause: die Gewinner des Förderpreises 2018. | Foto: M. Scholz2018/12/DSC_0259.jpg

HERSBRUCKER SCHWEIZ – Mit 21 000 Euro fördert die Raiffeisenbank Hersbruck 21 Ehrenamtlichen-Projekte in ihrem Geschäftsgebiet. Bei ihrem Förderpreis bekommt aber nicht jede Initiative gleichermaßen Geld, über die Höhe des jeweiligen Betrags lief ein Wettbewerb, eine öffentliche Internet-Abstimmung und zudem bedachte eine bankinterne Jury noch einmal fünf Gewinner. Jeweils 3000 Euro bekamen ein Umweltschutzprojekt der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs vom linken Bahnhof, das evangelische „Herzschlag-Festival“ 2019 und das Tierheim, das dringend ein neues Lagerhaus benötigt.

Beworben hat sich „eine Vielzahl toller Projekte“, stellte Raiffeisenchef Swen Heckel eingangs fest. Der Vorstandsvorsitzende berichtete von 21 gültigen Bewerbungen, die alle Kriterien erfüllten, wie Ehrenamtlichkeit und Gemeinnützigkeit. Sie alle seien auch bei der dritten Auflage des Förderpreises „ein lebendiger Spiegel, was in unserer Heimat ehrenamtlich stattfindet“. Seine Bank, die sich als regional verwurzeltes Geldinstitut begreife, wolle mit dieser Anerkennung etwas von ihrem Erfolg vor Ort an die engagierten Menschen in der Hersbrucker Schweiz zurückgeben.

Die Resonanz sei gut gewesen mit 9000 Klicks beim Voting über Facebook, die einiges Interesse zeigten, und letztlich 2700 gültigen Stimmabgaben. Dabei seien zwar am Ende 13 von der Bevölkerung oder der Bank ausgewählte Preisträger gekürt worden, aber niemand ging bei der Gewinnvergabe leer aus. So nahmen acht weitere Projekte bei der Förderpreisvergabe im Foyer der Bank in Hersbruck auch immerhin noch jeweils 250 Euro mit nach Hause. Die Band der Grete-Schickedanz-Mittelschule um den Lehrer Manfred Schmiedkunz gestaltete die Feier hörenswert mit aus. Der Leiter Vertrieb der Raiffeisenbank, Oliver Vogel, moderierte die Preisverleihung selbst.

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