Produktionsanlage in
 Hartenstein fängt Feuer

Brand in den Eckart-Werken

Foto: HZ-Archiv2015/11/Eckart.jpg

HARTENSTEIN – Am Mittwochabend hat es in den Eckart-Werken gebrannt – während die Mitarbeiter in der Mensa waren. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, die Brandursache ist noch unklar.

Ein Funke, der mit Wasserstoff in Verbindung kam, löste am Mittwochabend gegen 20 Uhr in einer Produktionshalle für Aluminiumpaste der Eckart-Werke in Hartenstein eine Explosion aus.

Die Werksfeuerwehr hielt den etwa 60 Quadratmeter großen Brandherd unter Kontrolle, bis die Feuerwehren aus Hartenstein, Velden und Hersbruck eintrafen – etwa 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Löschen ohne Wasser
Mit Trockenlöschmitteln wie Sand oder Pulver wurden die Flammen erstickt – weil schon die Feuchtigkeit der Luft zu einer Explosion in der hochsensiblen Produktion führen kann, konnte nicht mit Wasser gelöscht werden. Um weitere Schäden zu verhindern, fluteten die Feuerwehrleute zudem in der Nähe stehende Behälter vorsorglich mit nicht giftigen Edelgasen.

Die Eckart-Werke stellen nicht nur Metallic-Farbpigmente, sondern auch Druckfarben her. Diese werden unter anderem für Kosmetika oder im Offsetdruck verwendet. Laut Feuerwehr kam es zu keinen Umweltschäden.
Verletzt wurde niemand – als der Brand ausbrach, waren alle im betreffenden Gebäude Beschäftigten nebenan in einer Mensa. Sowohl Ursache als auch Schadenshöhe sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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