Viele Bauprojekte im Gemeindegebiet

Happurg: Straßen sollen besser werden

So soll der Weg zum Sportplatz und Sportheim in Happurg zukünftig nicht mehr aussehen. Foto: M. Münster2016/08/7318325.jpeg

HAPPURG – Im Happurger Gemeindegebiet sollen etliche Straßen schöner werden. Bürgermeister Bernd Bogner zählte dem Gemeinderat Asphaltstrecken auf, die demnächst saniert werden. Ein weiteres Thema war der Bebauungsplan „Herbsttal“ in Kainsbach.

Zunächst ging es um die Straßen. Verbesserungen gibt es bereits von Mosenhof über Hartenberg nach Vorderhaslach. Dort ist der gemeindliche Bauhof schon aktiv. Weiter soll der Pommelsbrunner Weg in Happurg teilsaniert werden. Im Gewerbegebiet „Im Gässlein“ sowie an der Straße zu Sportheim und -platz in Happurg wird sich ebenfalls etwas tun. Für die vier Maßnahmen gibt es eine Kostenschätzung von 195  000 Euro. 17 Firmen wurden angefragt, acht Angebote kamen. Für 124  000 Euro ging der Auftrag an eine Firma aus Buttenheim.

Die Ausführung der eigentlich erst später vorgesehenen Straßenbau-Maßnahme Aicha-Heldmannsberg wird nun vorgezogen. Denn nach Verhandlungen mit derselben Buttenheimer Firma schaffte es die Gemeinde, dass von zuerst geschätzten 60  000 Euro hier nur Kosten von 36  000 Euro übrig bleiben dürften. Baubeginn soll voraussichtlich Mitte bis Ende September sein.

Bürgermeister Bernd Bogner berichtete noch von einem Angebot für den in der vormaligen Gemeinderatsitzung angefragten Pendlerbus zum PEZ. Ein mittelgroßer Bus würde für die Hin- und Rückfahrt 120 Euro kosten. Die Orte im Gemeindegebiet würden von dem Bus angefahren. Weitere Überlegungen sind dazu notwendig.

Gleiches Recht für alle
Auf der Agenda standen auch wieder etliche Bauanträge. In Förrenbach soll ein Bungalow mit Doppelgarage errichtet werden. Da ein Flachdach vorgesehen ist, gab es eine kurze Beratung. In 2014 hatte jedoch der Gemeinderat für dieses Gebiet bereits die gleiche Dachform genehmigt. Dies ist zwar noch nicht realisiert worden, aber es gelte „gleiches Recht für alle“. Da auch bereits die Nachbarn unterschrieben hatten, erteilte der Gemeinderat jetzt erneut sein Einvernehmen.

In Deckersberg soll eine forstwirtschaftlich genutzte Abstellhalle errichtet werden. Auch mit dieser Maßnahme waren alle Räte einverstanden.

Ein wenig komplizierter gestaltete sich die Aufstellung des Bebauungsplanes „Herbsttal“ im Gemeindeteil Kainsbach. Im April hatte der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen. Das Kreisbauamt begrüßte die Aufstellung des Bebauungsplans. Zum Thema Naturschutz bestand aus fachlicher Sicht auch kein Einwand. Die Untere Naturschutzbehörde möchte allerdings mindestens zur Hälfte heimische Gehölze auf den privaten Grünflächen sehen.

Das Landesamt für Denkmalpflege schränkte ein, weil Kreisheimatpfleger Werner Sörgel in diesem Gebiet ein Bodendenkmal lokalisiert hat. Es wurde daher einstimmig beschlossen, dass es im Plan berücksichtigt wird. Zum Bauantrag werden eine denkmalrechtliche Erlaubnis beantragt sowie eine Probegrabung angeboten. Von der Öffentlichkeit kamen keinerlei Einwände oder Anregungen.

N-Land Marita Münster
Marita Münster