„Kritischer Wohnhausbrand“

Feuerwehren Grünreuth, Hartenstein und Vorra legen Leistungsabzeichen gemeinsam ab

Gemeinsam waren die Kameraden der Wehren Hartenstein, Vorra und Grünreuth aktiv.
Gemeinsam waren die Kameraden der Wehren Hartenstein, Vorra und Grünreuth aktiv. | Foto: FFW2026/05/Gemeinsam_waren_die_Kameraden_der_Wehren_Hartenste.jpg

HARTENSTEIN – Die Feuerwehren Grünreuth, Hartenstein und Vorra haben mit insgesamt 28 Kameradinnen und Kameraden das Leistungsabzeichen „Kritischer Wohnhausbrand“ zum ersten Mal gemeinsam abgelegt.

Als Übungsobjekt diente das Gerätehaus der Feuerwehr Grünreuth, da hier alle örtlichen Anforderungen gegeben waren. Abgelegt wurde die Variante im erweiterten Löschzug, also unter Einbindung eines zusätzlichen Tragkraftspritzenfahrzeugs.

Aufgabe der ersten Gruppe war es, einen Innenangriff vorzunehmen und eine vermisste bewusstlose Person zu retten, während die Wasserversorgung zum ersten Löschgruppenfahrzeug durch das Tragkraftspritzenfahrzeugs vom nahegelegen Löschteich erstellt wurde.

Die zweite Gruppe übernahm die Rettung einer weiteren Person an der Gebäuderückseite über Steckleiter. Das Führungsfahrzeug führte parallel dazu entsprechend den Funkverkehr, die Einsatzdokumentation und die Lagekarte. Nach erfolgreichem ersten Durchgang erfolgte der Zweite, wobei hier die beiden Löschgruppenfahrzeuge die Aufgaben tauschten. Je Durchgang war die erlaubte Höchstzeit 570 Sekunden, wobei das zweite Löschgruppenfahrzeug erst nach einer Zeitverzögerung von 120 Sekunden starten durfte.

Die anwesenden Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Thorsten Brunner, Kreisbrandmeister Roland Gentsch, Andreas Partsch, Barbara Winter und Bernd Wild konnten jeweils eine sehr gute Leistung aller Teilnehmer bescheinigen und freuten sich, das Abzeichen überreichen zu können.

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