Q11 des Leibniz-Gymnasiums in Quarantäne

Herbe Überraschung

Die Maskenpflicht im Unterricht stört den Schulalltag im Leibniz-Gymnasium kaum. | Foto: Oksana Kuzmina/stock.adobe.com2020/10/NL-Maskenpflicht-Unterricht-Adobe-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Erneut haben sich 70 Schüler sowie 14 Lehrer des Leibniz-Gymnasiums Altdorf in Quarantäne begeben, nachdem am Samstag bekannt worden war, dass sich ein Schüler der Jahrgangsstufe 11 mit dem Corona-Virus infiziert hat. Es ist der zweite Fall an dem Gymnasium seit Beginn des Schuljahres. Wie schon beim ersten Fall Mitte September (wir berichteten) reagierte die Schule sofort.

„Das gute an einer Schule ist, dass wir die Kontaktketten schnell und effizient nachvollziehen können“, sagt Leiterin Dr. Konstanze Seutter. „Der junge Mann hat mir am Telefon gesagt, wen er im Unterricht hatte und dann war die Lage innerhalb einer halben Stunde geklärt“, beschreibt sie das Vorgehen. Per Elternportal und Kollegenverteiler informiert sie die Schulgemeinschaft noch am selben Tag.

Sämtliche Personen, die als Kontaktperson der Kategorie 1 gelten – und das betrifft wegen des Kurssystems wieder den ganzen Jahrgang sowie die betroffenen Lehrer – werden nun zeitnah getestet und müssen zwei Wochen in Quarantäne bleiben. Die Familien und Mitbewohner der Schüler sind von der Schutzmaßnahme ausgenommen. Sie fallen höchstens in die Kategorie 2 und müssen deswegen nicht zu Hause bleiben.


Distanzunterricht funktioniert

Während der Quarantäne-Zeit findet für die Q11ler Distanzunterricht hauptsächlich per Videokonferenz statt. „Wir wenden wieder das Konzept an, das wir auch schon während des Lockdowns und Mitte September benutzt haben“, sagt Seutter.

Die wegen der steigenden Fallzahlen bayernweit wieder eingeführte Maskenpflicht im Unterricht beeinträchtige den Schulalltag am Leibniz-Gymnasium kaum, versichert die Schulleiterin. „Es läuft wirklich problemlos. Obwohl es sicher anstrengend ist über sechs Stunden hinweg“, räumt sie ein. „Trotzdem sind wir eher froh, dass die Maskenpflicht wieder gilt. Denn mit den steigenden Zahlen steigt auch die Unsicherheit“, erklärt sie weiter.

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