Schwarzenbruck vorerst nicht bei „Allianz gegen rechts“

„Als Demokraten beleidigt“

Die Gemeinde Schwarzenbruck darf vorerst nicht bei der "Allianz gegen rechts" eintreten. Die CSU ist empört. | Foto: Archiv/ Blinten2019/12/Schwarzenbruck-Rathaus.jpg

SCHWARZENBRUCK – Die „Allianz gegen rechts“, vor zehn Jahren gegründet und heute unter anderem mit 151 Kommunen als Mitglieder, eine davon Nürnberg, hat entschieden, die Gemeinde Schwarzenbruck vorerst nicht aufzunehmen. Die CSU-Fraktion reagierte umgehend.

Jürgen Hopf, Fraktionsvorsitzender, stellte in der jüngsten Ratssitzung angesichts dieser Entscheidung empört fest: „Die Mitglieder der CSU-Fraktion fühlen sich als Demokraten beleidigt.“

Manifest in Aussicht

Unabhängig von dem Aufnahmeantrag, den auch die Christ-Sozialen unterstützt haben, werde die Gemeinde noch vor der Entscheidung des Allianz-Gremiums im Januar ein klares Bekenntnis ablegen. In Form eines „Schwarzenbrucker Manifestes“ möge sich, so der CSU- Antrag, die Gemeinde klar und unmissverständlich gegen Extremismus aller Art aussprechen. Dabei gehe es ebenso um Rechts- wie Linksextremismus, um Rassismus, aber auch um religiösen Extremismus, der das friedliche Zusammenleben in Schwarzenbruck, aber auch im ganzen Land, bedrohe.

Die Unterzeichner sollten sich also zur besonderen Wachsamkeit gegen gegenüber allen extremistischen Bestrebungen in ihrer Kommune, ihrer Organisation, ihrem Wirkungskreis und ihrem Sozialraum verpflichten.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten