Veranstaltung des Fränkischen Alb Vereins

160 Wanderer machten sich auf nach Igensdorf

Die Wanderer in der Nähe von Schäferhütte.
Die Wanderer in der Nähe von Schäferhütte. | Foto: Schuster2016/03/sternwanderung-igensdorf-lillinghof-bei-schaferhutte.jpg

IGENSDORF — Rund 160 Teilnehmer waren bei der Sternwanderung des Fränkischen Albvereins (FAV) auf Schusters Rappen unterwegs nach Igensdorf. Aus verschiedenen Richtungen kamen die Gruppierungen des FAV in den durch die Kirschenvermarktung bekannten oberfränkischen Ort Igensdorf, unweit der mittelfränkischen Grenze.

Darunter waren auch Mitglieder des Hüttenbacher Verschönerungsvereins unter der wegekundigen Führung von Peter Witschel. Bei der Hersbrucker FAV Ortsgruppe mit ihrem Vorsitzenden Hans Treuheit als Wanderführer schlossen sich die Wanderer aus dem Aischgrund sowie Gäste aus Schnaittach und Röthenbach an. Mit der Bahn nach Simmelsdorf und von dort gemeinsam, ging es zunächst mit dem Grünkreuzzeichen den Berg hoch und weiter nach St. Martin. Über den Segelflugplatz mit dem Frankenweg erreichten die 40 Wanderer den Burgstall bei Oberrüsselbach.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es ins Tal zur Gastwirtschaft in Igensdorf. Hier wurden die Wanderer von der stellvertretenden Präsidentin des Vereins, Waltraud Bauer, und dem Organisator der Sternwanderung, Jürgen Lange-Tropper, begrüßt.

Neben Igensdorfs Bürgermeister, Wolfgang Rast, waren auch Landrat Hermann Ulm aus Forchheim und Egloffsteins Bürgermeister Stefan Förtsch, der in Personalunion auch stellvertretender Vorsitzender des Fränkischen Schweiz Vereins ist, anwesend. Letzterer sprach von einer angedachten Partnerschaft mit dem Fränkischen Albverein, da die inhaltlichen Ziele beider Vereine ja identisch sind. Intensive Austauschgespräche über durchgeführte Wanderungen folgten und der Schnaittacher Ulrich Peters informierte sich über die Arbeit im FAV sehr ausführlich, denn in Schnaittach selbst besteht derzeit keine eigene Ortsgruppe.

Von den Teilnehmern wurde sehr häufig die Streckenführung durch die jeweiligen Wanderführer gelobt. Diese gefiel auch der ältesten Teilnehmerin der Wanderung, Frieda Beck, die mit ihren 76 Jahren durchaus gut bei dem straffen Tempo mithalten konnte, genauso wie dem ältesten Herrn, dem 78-jährigen Emil Buchner vom Hüttenbacher Verein. Eine sehr schöne Wanderung mit vielen naturbelassenen Wegen, so das Resümee der Gruppierungen, die im Schnaittachtal gestartet waren.

Die Gruppe des Verschönerungsvereins Hüttenbach mit dem ältesten Teilnehmer, dem 78-jährigen Emil Buchner (r.)
Die Gruppe des Verschönerungsvereins Hüttenbach mit dem ältesten Teilnehmer, dem 78-jährigen Emil Buchner (r.) | Foto: Schuster2016/03/sternwanderung-igensdorf-verschonerungsverein-buchner.jpg

Die Rückfahrten aller Wandergruppen, mit Ausnahme des Hüttenbacher Verschönerungsvereins, erfolgte mit der Gräfenbergbahn, in der es damit genauso eng wurde wie im Saal der Gastwirtschaft.

N-Land Pegnitz-Zeitung
Pegnitz-Zeitung