Erziehung

Wertewoche an der Montessori-Grund- und Mittelschule in Lauf

Höhepunkt der sogenannten Wertewoche war ein Gottesdienst in der Laufer Johanniskirche, den die Schüler mitgestalteten. Im Zentrum stand eine große Friedenstaube.
Höhepunkt der sogenannten Wertewoche war ein Gottesdienst in der Laufer Johanniskirche, den die Schüler mitgestalteten. Im Zentrum stand eine große Friedenstaube. | Foto: Montessori-Vereinigung2026/01/e7f4ea6ba9e5d71b7385e97439c346e29ec28448_max1024x.jpg

LAUF -  „Den Frieden aufzubauen ist Werk der Erziehung“: So lautet ein Leitsatz von Maria Montessori, der Begründerin der Montessori-Pädagogik. Und um den Frieden ging es auch im Rahmen einer sogenannten Wertewoche an der Montessori-Grund- und Mittelschule in Lauf.

Montessoris Leitsatz bildete nach Schulangaben die Grundlage für zahlreiche Projekte, Diskussionen und Exkursionen in allen Jahrgangsstufen. So setzte sich unter anderem die Klasse 7/8b in einem Gespräch mit einer Diakonin mit der Frage „Was ist Frieden?“ auseinander. Ergänzend dazu nahmen die Schüler an einer Stadtführung durch Nürnberg teil, bei der sie sich mit der Geschichte von Krieg und Frieden in der Region beschäftigten.

Eigens produzierter Kurzfilm

Den Höhepunkt der Wertewoche stellte ein Abschlussgottesdienst in der Johanniskirche in Lauf dar, musikalisch begleitet von der Schulband, dem Schulchor sowie Gesangseinlagen. Ein zentrales Symbol des Gottesdienstes war eine große weiße Friedenstaube, die im Laufe der Andacht von Schülern aller Altersstufen mit „Friedensbegriffen“ gestaltet wurde. Zusätzlich wurde ein selbst produzierter Kurzfilm mit dem Titel „Was ist Frieden?“ präsentiert. Die Montessori-Vereinigung Nürnberger Land mit Sitz in der Laufer Daschstraße betreibt eine Grund- und Mittelschule mit Hort sowie eine Fachoberschule in der benachbarten Beethovenstraße. In Altdorf gibt es zudem das Montessori-Kinderhaus mit Krippe und Kindergarten. Im Herbst 2022 kam der Wald- und Naturkindergarten Heuchling hinzu.

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