Neubau

Spatenstich in Altdorf: Suspa baut neue Logistikhalle

Spatenstich für die neue Logistikhalle: Rund 1,3 Millionen Euro investiert Suspa.
Spatenstich für die neue Logistikhalle: Rund 1,3 Millionen Euro investiert Suspa. | Foto: Suspa GmbH2026/08/altdorfsuspaspatenstich2__1.jpg

ALTDORF – Suspa baut am Altdorfer Mühlweg eine neue Logistikhalle. Am Mittwoch ist dazu der offizielle Spatenstich erfolgt. Rund 1,3 Millionen Euro soll der Neubau kosten, bereits Anfang 2027 rechnet Suspa mit dessen Fertigstellung.

Altdorf ist Firmensitz von Suspa und einer von sieben Produktionsstandorten weltweit. Das Unternehmen gliedert sich in vier Geschäftsbereiche: Gasfedern und Dämpfer, Waschmaschinendämpfer, Powered Applications (Verstellsysteme, wie Spoiler für Premium-Fahrzeuge) und Crash Management-Systeme für Premium Fahrzeuge. Am Altdorfer Mühlweg ist der Geschäftsbereich Crash-Management untergebracht. Dort entwickelt und produziert Suspa passive Sicherheitssysteme, sogenannte Crash-Elemente, für Premium-Fahrzeughersteller wie Porsche, Bentley und Mercedes.

2024 hatte das Unternehmen entschieden, einen Teil der Gasfederfertigung nach Bor in Tschechien auszulagern. 140 Arbeitsplätze fielen dieser Entscheidung in Altdorf zum Opfer. Nun also eine gute Nachricht für den Stammsitz: Während viele Autohersteller und Zulieferer Kapazitäten abbauen, baut die Suspa GmbH am Standort in Altdorf ihre Kapazitäten aus. „Die neue Logistikhalle am Mühlweg ist ein strategisch wichtiger Baustein, um die logistischen Abläufe im Altdorfer Werk zu verbessern und das zukünftige Wachstum effizient und kundenorientiert zu ermöglichen“, erklärte Geschäftsführer Oguz Tekin beim Spatenstich. Mit dabei waren unter anderem der belgische Eigentümer der Suspa GmbH, Pascal Vanhalst, Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Martin Tabor, IHK-Vizepräsident Johannes Bisping und mehrere Mitglieder des Altdorfer Stadtrats.

Vom Azubi zum Manager

„Suspa übernimmt soziale Verantwortung, indem sie jungen Menschen durch die Ausbildung Perspektiven bietet“, sagte Landrat Armin Kroder. Erst Ende Juli verlieh das bayerische Wirtschaftsministerium Suspa den Preis „Bayerns Best 50“ als wachstumsstarkes Unternehmen und für die gute Ausbildung im Unternehmen. Ein Beispiel dafür ist Suspa-Manager Marc Feihl, der innerhalb der Unternehmensgruppe eine Ausbildung absolviert, anschließend studiert und sich zum Geschäftsbereichsleiter weitergebildet habe.

„Suspa ist ein stabiles Unternehmen, auf das man sich verlassen kann“, sagte Tabor und lobte das Unternehmen für dessen soziale Verantwortung und als wichtiger Gewerbesteuerzahler. Nach dem Spatenstich führte Marc Feihl die Gäste durch das Werk, erläuterte die Prozesse und lud die Gäste zu einem Imbiss ein.

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