Sommerlounge

Norbert Dünkel betont die Wichtigkeit der Baubranche für das Nürnberger Land

Norbert Dünkel mit Lydia Dotzler-Herbst.
Norbert Dünkel mit Lydia Dotzler-Herbst. | Foto: Büro Dünkel2026/08/q84-f624x242-1024x543-1.webp

NÜRNBERGER LAND – Wie wird das Bauen in Bayern schneller, günstiger und zukunftsfähiger? Diese Frage hat im Mittelpunkt der diesjährigen Sommerlounge der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag unter dem Motto „Build in Bavaria“ gestanden.

Rund 550 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen dabei auf den Arkaden des Landtags zusammen – darunter auf Einladung von Landtagsabgeordnetem Norbert Dünkel auch Lydia Dotzler-Herbst aus Schnaittach.

Die Bauingenieurin leitet seit vielen Jahren das Familienunternehmen Dotzler Bau. „Lydia Dotzler-Herbst steht für genau das, was bayerisches Bauen ausmacht: handwerkliche Kompetenz, unternehmerischen Mut und Verwurzelung in der Region. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus dem Alltag eines mittelständischen Bauunternehmens sind Gold wert – genau solche Stimmen brauchen wir in der politischen Debatte“, erläutert Dünkel.

Auf dem Podium diskutierten Indra Stachowski von der Uni Credit Bank, Professorin Dr. Karin Schmid von der Hochschule München, Architektin und Unternehmerin Lorin Rüttger sowie Bauingenieur Raffael Diepold. Breite Zustimmung fanden dabei laut einer Pressemitteilung von Norbert Dünkel die zuletzt auf den Weg gebrachten Modernisierungsgesetze der Bayerischen Staatsregierung.

Bayern hat in den vergangenen Monaten das Baurecht überarbeitet. Das Bayerische Bauturbo-Gesetz erleichtert insbesondere den Umbau und die Sanierung bestehender Gebäude für Wohnzwecke, indem Einzelfallentscheidungen reduziert und Erleichterungen bei Brandschutz, Schall- und Wärmeschutz sowie Raumhöhen gebündelt werden. Verschiedene Bauvorhaben, die früher genehmigungspflichtig waren, sind nun verfahrensfrei – darunter viele Dachgeschossausbauten und Nutzungsänderungen zu Wohnzwecken.

Die Geltungsdauer von Baugenehmigungen wurde verlängert, die digitale Antragstellung zur Regel gemacht. „Das sind keine kleinen Korrekturen, sondern echte Entlastungen für alle, die bauen wollen“, sagt Dünkel. „Gerade für mittelständische Unternehmen wie Dotzler Bau im Nürnberger Land bedeuten Rechtssicherheit und schnelle Genehmigungen, dass Projekte tatsächlich realisiert werden können – und das schafft Arbeitsplätze, sichert Ausbildungsplätze und stärkt unsere Region.“

Die Baubranche ist im Landkreis laut Dünkel ein zentraler Wirtschafts- und Gesellschaftsfaktor. Wenn Bauen künftig wieder wirtschaftlich wird, profitiere davon die gesamte Gesellschaft: Familien, die ein Eigenheim anstreben, Kommunen, die Infrastruktur benötigen, und Unternehmen, die Flächen für Investitionen suchen. Dünkel betont abschließend: „Bauen darf kein Privileg für Wenige sein. Wir wollen, dass auch die Mitte unserer Gesellschaft – die Handwerkerfamilie, das junge Paar, der Mittelständler – sich das Wohnen und Bauen im Nürnberger Land leisten kann. Dafür brauchen wir weniger Bürokratie, verlässliche Rahmenbedingungen und einen Staat, der Bauen ermöglicht statt verhindert.“

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