HERSBRUCK – Über 180 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren aus allen BRK-Bezirksverbänden und dem Weißen Kreuz Südtirol haben beim Landeswettbewerb der Bereitschaftsjugenden in Hersbruck ihr Können gezeigt. Nach der Premiere im vergangenen Jahr standen erneut realistische Erste-Hilfe-Szenarien, Team- und Kooperationsaufgaben sowie Aufgaben zu Sozialkompetenz und gelebten Rotkreuzwerten im Mittelpunkt.
„Hier geht es nicht nur darum, Wissen und praktische Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch darum, Gemeinschaft zu erleben, Verantwortung zu übernehmen und über sich hinauszuwachsen. Unsere jungen Mitglieder sind die nächste Generation unserer Bereitschaften – und ihr Engagement macht mich stolz und zuversichtlich. Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diesen Wettbewerb möglich machen“, betonte BRK-Präsident Hans-Michael Weisky im Rahmen der Veranstaltung, wie das BRK mitteilt.
Austausch und Vernetzung
Christoph Piltz, Landesbereitschaftsjugendwart der BRK-Bereitschaften, ergänzte: „Viele gesellschaftliche Themen finden Einkehr in unserer Jugendarbeit und sind von hoher Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund sind Veranstaltungen wie dieser Wettbewerb ein wichtiges Signal. Wir möchten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung bieten. Darüber hinaus geht es auch darum, den Teilnehmenden unvergessliche Tage zu bereiten und ehrenamtliches Engagement zu stärken.“ Einen großen Dank richtete Piltz an den BRK-Bezirksverband Ober- und Mittelfranken sowie den BRK-Kreisverband Nürnberger Land für die Ausrichtung des Wettbewerbs.
Bei den 15- bis 18-Jährigen siegte das Team Titanic des Kreisverbands Nürnberger Land. Auf Platz zwei landete das Team Kreuz und Quer des Kreisverbands Neu-Ulm, gefolgt vom Team „5 Engel für Lukas“ des Kreisverbands Erding. Bei den 10- bis 14-Jährigen gewann die Bereitschaftsjugend Ainring des Kreisverbands Berchtesgadener Land vor dem Team „Oberasbacher Jungs“ des Kreisverbands Fürth und dem Team „Lebensretter“ des Kreisverbands Nürnberger Land.
