NÜRNBERGER LAND – Die Regierung von Mittelfranken hat in Abstimmung mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung auch für Samstag und Sonntag, 1. und 2. August 2026, Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den Regierungsbezirk Mittelfranken angeordnet.
Wegen der fehlenden Niederschläge und der in den nächsten Tagen zu erwartenden hohen Temperaturen ist die Waldbrandgefahr in Mittelfranken am Wochenende nach Darstellung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hoch bis sehr hoch. Bereits kleinste Zündquellen können demnach ausreichen, um Brände zu verursachen. Entsprechend ist besondere Vorsicht geboten – sowohl im Wald selbst als auch in dessen unmittelbarer Umgebung.
Flüge in den Nachmittagsstunden
Die Flüge finden in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr durch die steigenden Temperaturen und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung am größten ist, teilt die Regierung von Mittelfranken mit. Die Befliegung wird von ehrenamtlichen Piloten der Luftrettungsstaffel Mittelfranken durchgeführt. Neben dem Piloten befinden sich speziell ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr und der Forstbehörden an Bord. Sie überwachen aus der Luft die relevanten Waldgebiete und suchen gezielt nach möglichen Brandgefahren.
Beflogen wird dabei eine festgelegte Route, die von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg und Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangspunkt zurückgeflogen.
Appell an Waldbesucher
Die Regierung appelliert an die Waldbesucher, folgende Regeln einzuhalten: Waldbrände unverzüglich über die Notrufnummer 112 melden, das Rauchverbot im Wald beachten, kein Feuer (auch kein Grillfeuer) im oder am Wald entzünden, keine brennenden Zigaretten aus dem Auto werfen, Fahrzeuge nicht auf leicht entzündbarem Untergrund wie Wiesen oder Waldwegen parken, da heiße Fahrzeugkatalysatoren Brände auslösen können.
