Dorffest

Eschenbacher Kirchweih ist wieder ein Besuchermagnet

Das Bild zeigt die 15 Kirwapaare der diesjährigen Kirchweih samt Musikanten.
Das Bild zeigt die 15 Kirwapaare der diesjährigen Kirchweih samt Musikanten. | Foto: Marco Rupprecht2026/08/Die_15_Kirwapaare_der_diesjaehrigen_Kirchweih_samt_.jpg

POMMELSBRUNN – Auch in diesem Jahr hat Eschenbach ausgelassen seine Kirchweih gefeiert.

Am Donnerstagabend traf man sich zur traditionellen Vogelsuppe im Gasthaus „Grüner Schwan“. Der Freitag stand ganz im Zeichen des mittlerweile zehnten Kirwadreikampfs. Der Hauptpreis, 30 Liter Bier, ging dieses Jahr an das Team „ADHs“ aus Eschenbach und Hohenstadt. Für Unterhaltung sorgten die „Grim Kings“ aus Vorra.

Während sich die meisten Kirwabesucher in der Nacht von Freitag auf Samstag im heimischen Bett erholen konnten, ging es für die Kirwaboum um vier Uhr früh in den Wald zum Baumholen. Dieser wurde von den Eschenbacher Schnitzern am Samstagvormittag gestaltet und anschließend am Kirwaplatz aufgestellt. Eschenbacher Musikanten unterhielten die Zuschauer mit traditioneller Musik. Der Abend klang mit der Gruppe „Alpinschlawiner“ gemütlich aus.

Das neue Oberkirchweihpaar von Eschenbach

Mit dem „Morgenblasen“ des Eschenbacher Posaunenchors wurden die Dorfbewohner allmählich geweckt und man begab sich zum Festgottesdienst in die Paulskirche. Als am Nachmittag das Pokalspiel zwischen SV Alfeld und SC Eschenbach bestritten war, zogen am Abend die 15 Kirwapaare gemeinschaftlich mit Sang und Klang durch das Dorf zum Kirwabaum. Nach gut 20 Minuten Austanzen klingelte der Wecker und kürte so Christine Cirbus und Thomas Gleich zum Oberkirwapaar 2026. Im vollbesetzten Festzelt fand der Sonntag mit „Da Dimo“ seinen Ausklang.

Zum Montagsfrühschoppen fanden sich auch dieses Jahr wieder viele Gäste im Biergarten des Café „Jakobsklause“ ein und man feierte mit der „Eschenbacher Blasmusik“ die Nachkirchweih. Mit der alljährlichen Verlosung wurde langsam der Schluss der Kirwatage eingeläutet. Über den Hauptpreis, einen Reisegutschein, durfte sich ein Eschenbacher freuen, der Kirwabaum ging dieses Jahr nach Hersbruck. Zum Abschluss bedankte man sich bei allen die zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben. Zu den Klängen der Bergwaldmusikanten tanzte man die letzten Runden im Festzelt und freute sich über die geselligen Festtage.


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