Wie fühlt es sich an, sein Land zu verlassen?

Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes in Röthenbach

Das Mitmach-Mobil auf dem Herbert-Munkert-Platz.
Das Mitmach-Mobil auf dem Herbert-Munkert-Platz. | Foto: Kolping-Netzwerk2026/06/csm_2026-05-27_Ehrentag_GG_1_38cdb399ec.jpeg

NÜRNBERGER LAND/RÖTHENBACH – Anlässlich des bundesweiten Ehrentags zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes haben die Integrationslotsen Nürnberger Land mit dem Mehrgenerationenhaus Röthenbach das Mitmach-Mobil des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete nach Röthenbach geholt. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich auf vielfältige Weise mit den Werten des Grundgesetzes auseinanderzusetzen und Einblicke in die Lebensrealität geflüchteter Menschen zu gewinnen.

Was bedeutet es, die Heimat verlassen zu müssen und nur wenige persönliche Gegenstände mitnehmen zu können? Wie fühlt es sich an, in einem fremden Land neu beginnen zu müssen? Diese und weitere Fragen wurden im Mitmach-Mobil an interaktiven Stationen beantwortet. Workshops beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie Vorurteile und Rollenzuschreibungen unser Denken und Handeln beeinflussen. Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, welche Erfahrungen und Werte Menschen in ihrem Leben prägen.

Auch Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Klaus Hacker, die Zweite Bürgermeisterin Katharina Heisig sowie Vertreter und Vertreterinnen des Röthenbacher Stadtrats nutzten die Gelegenheit zum Besuch. „Der Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes erinnert daran, dass Menschenwürde, Freiheit und Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeiten sind. Mit dem Mitmach-Mobil wollten wir diese Werte erlebbar machen und Raum für Begegnung und Perspektivwechsel schaffen“, so Integrationslotse Frank Durta.

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