ALTDORF – Im abgelaufenen Schuljahr haben 34 Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums ein Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ) absolviert – neun von ihnen waren als Wiederholungstäter bereits im zweiten oder gar dritten Jahr bereit, einen Teil ihrer freien Zeit und ihres außerunterrichtlichen Engagements anderen Menschen zu schenken. Zwei Jugendliche waren sogar an zwei Einsatzstellen parallel tätig.
Die Teilnehmenden aus den Jahrgangsstufen 9 bis 13 waren in Kirchengemeinden, beim CVJM, in Sportvereinen, beim BRK, der Jugendfeuerwehr, der Tafelausgabe, in einem Kinderhort oder einer Bücherei aktiv. An diesen unterschiedlichen Einsatzstellen ist es allen jungen Leuten gelungen, übers Schuljahr verteilt mindestens 80 Stunden Einsatz zu leisten, so dass sie zum Schuljahresende nun ein „Zeugnis für freiwilliges soziales Engagement“ in Empfang nehmen konnten – ein Zertifikat, welches bei künftigen Bewerbungen nicht zu unterschätzende Vorteile verschaffen kann.
Dass ein FSSJ auch für die Absolventen selbst eine bereichernde Erfahrung ist, erklärt vielleicht auch, warum ein Teil der Jugendlichen deutlich mehr als die mindestens 80 geforderten Stunden tätig war – manche Zeugnisse bescheinigten 120, 160 oder gar beeindruckende 200 Einsatzstunden.
Schulleiterin Konstanze Seutter und Koordinatorin Karin Hellmich überreichten nun die Zertifikate und gratulierten den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Was den jungen Leuten hier über ihre sozialen Kompetenzen wie Engagement, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit bescheinigt wurde, stärkt auch das Selbstkonzept und hilft bei der Berufs- und Studienorientierung.
„Wir sind stolz auf euch“
„Viele Bereiche von Ehrenamt würde es ohne Menschen wie euch nicht geben – wir sind stolz auf euch und ihr dürft es auch sein“, betonte Dr. Seutter bei der Übergabe der Zertifikate.
