Welttanztag

36 Paare tanzen in Lauf für den Weltrekord

36 Paare bewegten sich synchron zur Musik, schwangen die Hüften im Takt. Das Ziel: einen Weltrekord ertanzen.
36 Paare bewegten sich synchron zur Musik, schwangen die Hüften im Takt. Das Ziel: einen Weltrekord ertanzen. | Foto: Michael Schober2025/11/e58a0331c876d9e1311c4a6e97575b99c1607537_max1024x.jpg

LAUF – „Bailar Bachata“ dröhnte aus den Lautsprechern. 36 Paare bewegten sich synchron zur Musik, schwangen die Hüften im Takt. Im Tanzstudio Steinlein in Lauf versuchten die Tänzerinnen und Tänzer am Welttanztag, dem 8. November, einen Weltrekord aufzustellen. Tanzschulinhaberin Iris Franziska Steinlein sagt in einer Pressemitteilung: „Es ist unglaublich schön anzusehen, wie mit so viel Herzblut getanzt wird!“

Der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband (ADTV) und der Wirtschaftsverband Deutscher Tanzschulunternehmen (WDTU) riefen gemeinsam mit der NCL-Stiftung zum Weltrekordversuch auf. Zahlreiche Tanzschulen im deutschsprachigen Raum schlossen sich an. Das Internetradio des Verbands synchronisierte alle teilnehmenden Studios. Steinlein war sofort begeistert: „Gemeinsam einen Weltrekord anzugehen und dabei für einen guten Zweck zu tanzen – das weckte sofort unsere Begeisterung!“

Die Vorbereitung forderte Disziplin. Alle Tanzschulen mussten dieselbe Bachata-Choreografie einstudieren. Das Tanzstudio Steinlein bot im Vorfeld mehrere Workshops an. Die Paare lernten die Schritte, übten den Hüftschwung und gewannen Sicherheit im Ablauf. Popsänger Juan Daniel unterstützte die Aktion persönlich mit seinem Song „Bailar Bachata“, der über das Internetradio des Verbands abgespielt wurde, um alle teilnehmenden Tanzschulen zu verbinden.

Strikte Regeln für den Rekord

Zwei unabhängige Zeugen mussten bestätigen, dass mindestens 36 Paare die Choreografie zeitgleich tanzten. Bürgermeister Thomas Lang und der stellvertretende Landrat Helmut Brückner übernahmen diese Aufgabe. Unter ihren wachsamen Blicken bewegten sich die Paare über die Tanzfläche. Nach dem Tanz folgte die offizielle Bestätigung: 36 Paare hatten die Choreografie perfekt umgesetzt. Applaus brandete auf, Begeisterung erfüllte den Saal. Foto und Videomaterial dokumentierten das Ereignis für das Rekordinstitut. Eine weitere Auflage war es, das Weltrekordtanzen mit Foto und Videomaterial zu dokumentieren.

„So einen Weltrekordversuch umzusetzen, war für uns schon sehr spannend und auch aufregend“, so Iris Franziska Steinlein. „Wir sind sehr glücklich, dass das Bachata-Tanzen so prima geklappt hat. Es ist unglaublich schön anzusehen, wie mit großer Begeisterung, tänzerischem Können und vor allem mit so viel Herzblut getanzt wird! Der perfekte Hüftschwung war auch dabei“, scherzte die Tanzschulinhaberin.

Der Abend hatte noch einen weiteren Zweck. Pro Teilnehmer gingen 7,50 Euro als Spende an die NCL-Stiftung, die Kinderdemenz erforscht. Eine versiegelte Spendenbox im Studio sammelte weitere Beiträge. „Der gesammelte Betrag wird von uns großzügig aufgerundet und an die NCL-Stiftung übermittelt“, versprach Steinlein.

Die Tanzschulinhaberin leitet das Studio in dritter Generation. Für sie war der Abend ein Highlight: „Dieser Abend bleibt unvergessen!“ Jetzt heißt es warten. In etwa einer Woche wertet das Rekordinstitut aus. Dann erfahren die Verbände und alle Tanzschulen, ob sie den Weltrekord erreichten. 

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