Neues Projekt

Wie Lesehunde Kindern zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen

Nach zwei Jahren Corona sei der Einsatz der Lesehunde besonders wichtig, sagt Hemlut Winter, zuständig für tiergestützte Intervention der Johanniter. | Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com2023/01/AdobeStock_210275195-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Die Johanniter unterstützen Kinder mit Leseschwächen in Grundschulen und Bibliotheken. Wie das geht und wie sich Hundehalter engagieren können.

Lesen zu können ist entscheidend für das ganze Leben. Lesen ist der Schlüssel zur Bildung. Deshalb helfen die Johanniter in Mittelfranken mit ihren Lesehunden. „Gerade jetzt, nach zwei Jahren Corona, ist es notwendiger denn je, dass wir mit unseren Lesehunden aktiv sind“, berichtet Helmut Winter, zuständig für die tiergestützte Intervention der Johanniter in Mittelfranken.

Gegen Stress

Die Johanniter-Lesehunde helfen Kindern, ihre Lesefähigkeit zu verbessern. Um Misserfolg und Stress zu entgehen, meiden Kinder mit Leseschwäche das Vorlesen. Der Einsatz eines Lesehundes trainiert die Lesefähigkeit und reduziert Ängste. Jede Woche kommen Lesehunde-Teams in eine Grundschule oder eine Bibliothek. Dort liest das Kind für 20 Minuten seinem Lesehund in ruhiger Umgebung vor.

Der Hund kritisiert nicht, hört geduldig zu und unterbricht nicht den Lesefluss. Das Kind gewinnt Selbstvertrauen und kann in geschützter Atmosphäre spielerisch üben. Speziell ausgebildete, ehrenamtliche Hundeführer leiten das gemeinsame Lesen an.

Neue Ausbildungstermine

Die Ausbildung von Lesehunden und ihren Besitzern besteht aus Theorie und praktischen Übungen. Das Kurswochenende stellt auch den ersten Schritt zur Ausbildung eines Therapiebegleithundes dar. Der Kurs umfasst insgesamt sechs Wochenenden und endet mit einer Abschlussprüfung. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.johanniter.de/mittelfranken/tgi.

Info

Nähere Informationen zu den Lesehunden sowie den Therapiebegleithunden der Johanniter und zu weiteren Terminen gibt es bei der Johanniter-Unfall-Hilfe unter Telefon 0176/24552806, Ansprechpartner Helmut Winter, oder per E-Mail an [email protected] Auch Spenden für das Projekt werden angenommen. Mehr dazu hier.

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