SIMONSHOFEN – Im Nürnberger Land ist die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine groß – viele Privatpersonen, Vereine und Organisationen haben die Initiative ergriffen und Spendenaktionen gestartet. So auch Sandra Epp mit ihrem Team vom Dorfmarkt Simonshofen. Sie sammeln weiterhin.
Seit zwei Monaten unterstützt Sandra Epp zusammen mit Marcin Kolesinski und Bertan Mengi vom Axa Büro Wendelstein Hilfstransporte in die Ukraine. Zur jetzigen Hilfe und späterem Wiederaufbau wurde außerdem die Stiftung „Traum erfüllen“ von Uliana Flyszko gegründet.
Jede Spende kommt an
„Wir starten eine Aktion für die Ukraine. Jedes bei uns gekaufte Produkt für die Ukrainehilfe verdoppeln wir“. Mit diesen Worten kündigte der Dorfmarkt Simonshofen Mitte März seine Aktion für die Ukraine auf Facebook an. Seitdem ist Familie Kolesinski, beziehungsweise der TSV Lauf, bereits viele Male mit vollgepackten Transportern gen Osten gestartet.
Das Besondere dabei, Marcin Kolesinski hat persönliche Kontakte zu einer Hilfsorganisation in Lwiw und kann die Hilfsgüter daher immer direkt übergeben. Gleichzeitig erfährt er so unmittelbar, welche Sachspenden von den Ukrainern vor Ort besonders dringend benötigt werden. Sandra Epp kann dann über den Dorfmarkt gezielt bei der Bevölkerung um solche Spenden bitten.
Über Beiträge auf Facebook haben die Helfer bisher immer wieder Eindrücke von den Fahrten in die Ukraine geteilt. (Siehe unten)
Dankbar über die Hilfsbereitschaft
Ein solcher Spendenaufruf des Dorfmarktes habe nun auch den heimischen Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel (CSU) über Facebook erreicht. Das teilt sein Büro in einer Pressemeldung mit. Dünkel selbst sei in den 90er-Jahren als Konvoileiter der Ukrainehilfe-Hersbruck dreimal in Novaja Usica, 200 Kilometer südwestlich von Kiew gewesen, um der Bevölkerung Lebensmittel, Bekleidung und Medikamente zu bringen.
Umso mehr sei er von der ehrenamtlichen Hilfsaktion der Simonshofener begeistert und gerne bereit, diese zu unterstützen, teilt der Abgeordnete mit. Bei seinem Besuch des Dorfmarktes hatte Norbert Dünkel daher auch vier Erste-Hilfekoffer als private Spende im Gepäck, die nun ihre Reise in die Ukraine antreten werden.
„Ich bin froh, dass wir im Nürnberger Land so viele engagierte Menschen haben, die den Ukrainern in ihrem Existenzkampf helfen“, so der Abgeordnete. „Stellvertretend möchte ich dem Dorfmarkt Simonshofen und Familie Kolesinski hierfür ausdrücklich danken. Ihre Hilfe kommt da an, wo sie gebraucht wird. Es ist wichtig, dass uns das Schicksal der Menschen in der Ukraine nicht gleichgültig wird. Jede Spende hilft!“.
Möglichkeiten zum Spenden
Wer nun ebenfalls für die Ukraine über den Dorfmarkt Simonshofen spenden möchte, findet weitere Informationen auf deren Facebookseite unter: https://www.facebook.com/dorfmarktsimonshofen/.