Vorverkauf ab Montag

Literaturtage: Lauf setzt auf 3G

Das Foto zeigt Eva Matthes bei einer Lesung im Jahr 2017. | Foto: Stadtbücherei Lauf2017/11/Eva-MattescStadtbucherei-Lauf_4731.jpg

Lauf – Während im PZ-Kulturraum ab sofort 3G+ gilt, um Tische wieder mit mehr als nur einer Buchung besetzen zu können und auch einen regulären Ausschank zu ermöglichen, bleibt die Stadt Lauf in ihren Einrichtungen bei 3G.Das gilt auch für die Literaturtage von 8. bis 14. November.

Der im Rathaus für die Kulturbetriebe zuständige Michael Meye sagt dazu: „3G hat sich ganz gut bewährt und wird auch von der Bevölkerung gut angenommen. Die meisten sind inzwischen geimpft – und wer es nicht ist, kann mit Test trotzdem an unseren Angeboten teilnehmen. Wir wollen möglichst wenig Barrieren aufstellen, damit möglichst viele was davon haben.“

Für die Literaturtage, deren Vorverkauf am Montag beginnt, heißt das: Zugang zu den Lesungen in der Stadtbücherei erhalten nach aktuellem Stand vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete mit entsprechendem Nachweis.

Auch Schnelltests gelten

Es gelten sowohl PCR- als auch Schnelltests. Letztere müssen von einer offiziellen Teststelle durch ein entsprechendes, maximal 24 Stunden altes Zertifikat bestätigt sein. Selbsttests sind nicht zulässig. Ungeimpfte Schüler werden in der Schule regelmäßig getestet. Bei ihnen reicht deshalb der Schülerausweis als Nachweisdokument. Eine Personen- oder Identitätskontrolle wird beim Einlass zu den Literaturtage-Lesungen nicht durchgeführt. Auch die Verpflichtung zur Kontaktnachverfolgung entfällt hier, wie bei nahezu allen Kulturveranstaltungen in Bayern seit 15. Oktober, unabhängig ob 3G, 2G oder 3G+ zum Einsatz kommt.

Die Maskenpflicht gilt bei den Literaturtagen nur bis zum Sitzplatz. Dort angekommen, kann die Maske während der Veranstaltung abgenommen werden. Die Abstände zwischen Personen, die nicht gemeinsam gebucht haben, bleiben bei den Veranstaltungen in der Stadtbücherei durchweg gewahrt, verspricht die Kommune.

Hohe Auflagen für Veranstalter

Entscheiden sich Veranstalter für 2G oder 3G+, gelten hohe Auflagen. Beim Einlass muss akribisch kontrolliert werden, inklusive Identitätsfeststellung. Und bei Missbrauch droht ein Bußgeld. Wenn Veranstalter ihrer Kontrollpflicht nicht umfassend nachkommen, gefährden sie außerdem ihre gewerberechtliche Zuverlässigkeit. Im Gegenzug winken erhebliche Erleichterungen: Sowohl die Masken- als auch die Abstandspflicht entfallen ebenso wie Personenobergrenzen und das Alkoholverbot bei Veranstaltungen mit über 1000 Gästen.

Literaturtage-Organisatorin Ina Gombert ist zuversichtlich, dass die Lesungen in der nun gewählten Form beim Publikum gut ankommen werden: „Wir freuen uns riesig darauf, wieder mit Publikum im selben Raum sein zu können und die Atmosphäre des Live-Erlebens zu teilen. Natürlich geht es auch digital, das hat das letzte Jahr bewiesen, als wir plötzlich nur Streamen durften. Aber mit Publikum ist es einfach schöner – für alle.“

Online-Übertragungen der Lesungen wird es trotzdem geben, zusätzlich zum Publikum vor Ort. So können auch diejenigen teilnehmen, die Präsenzveranstaltungen aus welchen Gründen auch immer im Moment nicht besuchen können oder wollen.

Tickets

Tickets für die Lesungen, ob vor Ort oder als Stream, sind ab Montag im Vorverkauf erhältlich: online auf www.literatur-tage-lauf.de und im PZ-Servicecenter. Auf der neuen Website der Literaturtage findet sich auch das komplette Programm samt Detailinfos zu Autoren und Büchern.

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