17. Krippenweg in der Gemeinde ist eröffnet

51 Krippen laden nach Neunkirchen ein

Eine erste Besuchergruppe vor einer der insgesamt 51 Krippen.2013/12/73956_Krippenwegeroeffnungkrippe_New_1385915464.jpg

NEUNKIRCHEN —Mit einer sehr gut besuchten Andacht in der katholischen Pfarrkirche wurde am Wochenende der 17. Neunkirchener Krippenweg würdig eröffnet. Bis zum 6. Januar werden täglich an 51 Plätzen in der Gemeinde Weihnachtskrippen zu sehen sein.

Pfarrer Jürgen Dellermann begrüßte die Krippenfreunde. In seiner Ansprache ging er auf die Adventszeit ein, die durch den Adventskranz symbolisiert sei. Jeder Kerze gab er einen Namen, der Hoffnung und Vorfreude auf das Fest ausdrücken soll, „denn mit Christus kommt das Licht in die Welt“. In einem Gebet hieß es dann, dass Jesus nicht mit Gewalt, sondern mit Liebe kommt, die tröstet und heilt und zurechtbringt, was verdorben ist. Die Gemeinde sang das typische Adventslied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“.

Der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Franz Semlinger, begrüßte dann besondere Gäste, an der Spitze Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Kurt Sägmüller mit einer Reihe von Gemeinderäten, sowie Altlandrat Helmut Reich.

Semlinger ging dann auf die Idee des Neunkirchener Krippenweges ein: dieser soll die besinnliche Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, auf die Geburt des Herrn verstärken. Der Betrachter soll durch das intensive Betrachten von Weihnachtskrippen das Geschehen nachvollziehbar verstehen. Der Vorsitzende stellte auch klar, dass die Krippen nicht den Hausbesitzern oder Geschäftsleuten gehören. Der Heimat- und Geschichtsverein ist für die Mehrzahl der Krippen verantwortlich, besorgt sie und baut die meisten auch auf.

Dann nannte er Neuerungen am diesjährigen Krippenweg: An 21 Plätzen werden heuer neue Krippen ausgestellt, drei mobile Krippenhäuser wurden gebaut ebenso fünf Stromabdeckkästen, sowie ein Vordach für den Glühweinstand. Neue Heide-Krippenfiguren wurden angeschafft und orientalisch angezogen, eine Dreikönigsgruppe als Bretterkrippe gemalt, mit der sich Kinder und Erwachsene fotografieren lassen können und eine große Prickelkrippe geschaffen.

Semlinger bedankte sich für die großen Christbaumspenden von Max Greller aus dem Hirschbachtal (40 Exemplare) und der Heilig-Geiststiftung Nürnberg (30 Exemplare), die die Wälder durchforstet haben. Der Dank galt weiter allen Krippenbesitzern, die ihre Meisterwerke zur Verfügung stellen, den Hausbesitzern, die den Platz und Strom zur Verfügung stellen, den vielen Aufbauern, den Aufsichten in der Sonderausstellung in der Kapelle St. Magdalena und den Krippenwegführern, die angemeldete Gruppen bzw. an jedem Sonn- und Feiertag um 15 Uhr ab Dorfwiese den Krippenweg erklären.

Besonderen Dank sprach er der Gemeinde Neunkirchen aus, die heuer den neuen Schriftzeug „Neunkirchener Krippenweg“ mit zwei Krippenszenen auf der Munkerwiese angeschafft hatte. Der Heimat- und Geschichtsverein steuerte ein Lichternetz bei, das über den Obstbaum auf der Munkerwiese gezogen wurde. Beides wurde vom gemeindlichen Bauhof angebracht. Der Dank galt auch den Spendern für den Krippenweg sei es privat oder geschäftlich.

Aus folgenden Orten kommen die Krippenaussteller in diesem Jahr: Altdorf, Ammerdorf, Gräfenberg, Hersbruck, Lauf, Neunkirchen, Nürnberg, Ornbau bei Ansbach, Pegnitz, Rollhofen, Simmelsdorf, Schönberg, Schnaittach und Schönberg. An allen Adventsonntagen und an Dreikönig findet um 17 Uhr auf die Dorfwiese eine besinnliche Stunde statt.

Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Kurt Sägmüller betonten die Einzigartigkeit des Krippenweges und überreichten eine Spende. Die beiden Vorstände des Vereins, Gerhard Ott und Franz Semlinger führten dann die zahlreichen Gottesdienstbesucher zu verschiedenen Krippenstationen am Weg, darunter natürlich zur Sonderausstellung in der Kapelle St. magdalena. Hermann Waltz aus Ornbau hat dafür heuer das Thema „Krippen aus Polen und Afrika“ ausgewählt. Bei einem gemütlichen Plausch auf der Dorfwiese klang der Eröffnungsabend bei Glühwein und Bratwurst aus.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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