Privatschule ist jetzt staatlich anerkannt

Erfolg für Monte-FOS Lauf

Das neue Gebäude der Monte-FOS an der Beethovenstraße in Lauf. Der vierte Jahrgang absolvierte jetzt sein Fachabitur. Ein Grund auch mit, dass die private Schule jetzt die sehr begehrte staatliche Anerkennung erhielt. Foto: Schober2014/07/Monte_FOSzurblauenstunde_michaelschober__2_ausschnitt.jpg

LAUF — Großer Erfolg für die Laufer Montessori-Fachoberschule (Monte-FOS) kurz vor dem Ende des Schuljahrs: Nachdem 92 Prozent des
nun schon vierten Abiturjahrgangs ihre Prüfungen bestanden haben, erhielt die Schule durch das Kultusministerium auch die staatliche Anerkennung.

Sichtlich stolz sind Schulleiterin Kerstin Jeger und Monte-Geschäftsführerin Stefani Rehberg-Reidel auf das gute Ergebnis und die Anerkennung seitens der Aufsichtsbehörde. „Nach dem langen Prüfungszeitraum sind alle nur erleichtert, dass dieser Marathon vorbei ist. Ein für alle Mal“, betont Schulleiterin Jeger.

Denn mit der Anerkennung gebe es im Landkreis nun eine klare Alternative im Schulbereich: Montessori-Pädagogik für die Oberstufe mit staatlichem Brief und Siegel für die Zweige Wirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung. Die Monte-Schüler haben nur noch vier Prüfungsfächer im Fachabitur, bisher waren es acht, die extern abgelegt werden mussten. Es gibt ganz normale Noten in der zwölften Klasse – und die zählen zu 50 Prozent beim Abiturergebnis mit. Diese Prüfungen können in der Schule abgelegt werden.

„Und das Ganze, ohne das erfolgreiche Monte-Profil aufgeben zu müssen“, so Jeger, „wie individuelle Lernförderung, geringe Klassenstärken und der lebenspraktische Blick über den Tellerrand. Das bleiben die Konstanten der Montessori-FOS auch im Status einer staatlich anerkannten Schule.“ Mit der guten Ausstattung im neuen Gebäude und mit einem Lehrerteam, dem fast ausschließlich ausgebildete Gymnasiallehrer angehören, erfülle die private FOS die Qualitätsansprüche an staatliche Schulen ebenso wie sie der Grundforderung nach einer „vorbereiteten Umgebung“, einem Kernstück der Montessori-Pädagogik, gerecht werde. Und Rehberg-Reidel ergänzt: „Wer das Kultusministerium kennt, weiß, für eine staatliche Anerkennung musst du richtig gut sein.“

Noch Plätze frei

Für das kommende Schuljahr hat die Fachoberschule in allen drei Zweigen Wirtschaft, Sozialwesen, und Gestaltung noch Plätze frei. Dass Schulgeld bezahlt werden muss, auch das wollen die Verantwortlichen nicht verschweigen: „Weil wir dafür mehr leisten. Individuelle Begleitung in kleinen Lernteams, Exkursionen und Studienfahrten.“

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren