Miss Sophies im Dutzend zu Gast

Doppeldecker aus ganz Deutschland in Lillinghof

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LILLINGHOF — Zu einem Ausflug ins Frankenland treffen sich regelmäßig nicht nur Oldtimerfans auf zwei und vier Rädern, sondern auch Propellerflugzeuge mit ein und zwei Tragflächen. So wieder am vergangenen Samstag in Lillinghof. Auf dem Platz der Laufer Segelflieger fand das 14. „Miss Sophie Treffen“ statt. Die Miss Sophie ist ein historischer Doppeldecker, den man schon auf Flugtagen bestaunen konnte. In früheren Jahren fand dieses Treffen bei Bayreuth statt und erst die letzten Jahre ist der Flugplatz Lauf – Lillinghof Ausgangspunkt des Ausfluges und dies im wahrsten Sinn des Wortes. Mal eben schnell über die Festung zum Happurger Stausee und dann das Pegnitztal hoch bis der Flugplatz bei Pegnitz selbst erreicht ist. Hier dann ein Kaffeeplausch unter den Fliegern von Borken im Norden, nahe der niederländischen Grenze, bis nach Österreich im Süden. Dieses zwanglose Treffen interessierte auch Helmut Silbermann aus Nürnberg. Der kam allerdings nicht mit einem Fliegeroldtimer, sondern mit einem 10 Jahre alten „Kibitz“. Ein Ul­tra Leicht Doppeldecker der ohne Vorbild dem alten Stil der fliegenden Kisten nachempfunden wurde. Die ältesten Fluggeräte waren neben der „Miss Sophie“, eine Tiger Moth aus dem Jahr 1939 mit 145 PS, die im Hangar von Lillinghof beheimatet ist. Mit dabei war auch eine ein Jahr jüngere „Klemm 35 D“ mit 105 PS aus Bad Wörishofen am Start zum Frankenrundflug in der Startreihe der Flugmaschinen. Einfach nur fliegen, fachsimpeln und am Abend feiern mit Livemusik, dies war das erreichte Ziel der Piloten die sich am Folgetag in alle Himmelsrichtungen wieder von Franken verabschiedeten. Fotos: Schuster

N-Land Pegnitz-Zeitung
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