Polizei ermittelt

Tote Rehe in Happurg: Ist der wildernde Hund endlich bekannt?

Oft werden Rehe von Hunden verletzt, oder gar getötet. (Symbolbild) | Foto: Estelle R./stock.adobe.com2022/11/AdobeStock_312542211-scaled.jpeg

HAPPURG – Seit circa einem Jahr soll ein Hund in der Gemeinde Happurg vermehrt Rehe gerissen haben. Nun hat die Polizei Hinweise zu dem Tier erhalten.

Im südöstlichen Bereich des Happurger S-Bahnhofes soll seit rund einem Jahr ein Hund unterwegs gewesen sein. Laut Angaben des zuständigen Jagdpächters riss das Tier mehrere Rehe, teilt die Hersbrucker Polizei in ihrem Bericht mit. Der Hund habe die Rehe zum Teil schwer verletzt oder getötet.

Wie die Hersbrucker Polizeidienststelle auf Anfrage von n-land.de mitteilt, sei der Hund – der zumindest für die letzten Fälle verantwortlich sein soll – nun Dank Zeugenhinweisen bekannt. Derzeit liefen die Ermittlungen, um den Halter des Tieres ausfindig zu machen.

Vier tote Tiere in einem Jahr

Schon im Juni hatte der zuständige Jagdpächter Heinz Adam wegen gerissener Rehe in Happurg Alarm geschlagen. Im Jahr 2022 fand er bis Juni bereits vier tote Tiere – alle im Raum oberhalb und unterhalb der Happurger Schule bis zur S-Bahn-Haltestelle. Den gesamten Artikel von 28. Juni 2022, in dem Adam von diesen und anderen Vorfällen in der Gemeinde berichtet, gibt es hier auf NN.de im Abo-Bereich.

Polizei appelliert an Hundehalter

Im Zusammenhang mit den getöteten Rehen appelliert die Hersbrucker Polizei an Hundehalter und ruft sie zur Vorsicht auf. Außerdem weisen die Beamten auf mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz hin.

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Denn: Auch wenn ein Hund nicht gezielt auf Wild losgelassen wird, ist der Hundehalter dafür haftbar und schadensersatzpflichtig, so der Landesjagdverband Bayern. Geschieht es beim Gassigang dennoch, dass ein Hund trotz aller Vorsicht des Halters ein Tier verletzt, muss der Halter den Vorfall sofort bei der Polizei melden, damit diese den zuständigen Jagdpächter informieren kann, empfiehlt der Jagdverband weiter.

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