Rettungsaktion

Hubschraubereinsatz am Hohlen Fels

So sah die Rettungsaktion aus. | Foto: Viktorin2021/06/DSC9664-scaled.jpg

HAPPURG – Das schöne Wetter am Fronleichnamstag lockte zahlreiche Kletterer, Wanderer und Radfahrer in die Hersbrucker Schweiz. So auch einen 63-Jährigen aus dem Laufer Umland sowie seine Frau. Beide waren gegen 18 Uhr beim Wandern nahe des Hohlen Fels bei Happurg unterwegs, als der Mann in unwegsamen Gelände unglücklich stürzte und sich dabei am Bein verletzt, wie Fabio Viktorin, Einsatzleiter Rettungsdienst in seiner Pressemeldung schreibt.

Umgehend setzte seine Begleiterin bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg einen Notruf ab. Kurze Zeit später wurden neben dem Rettungsdienst des BRK Hersbruck die Bergwachten aus Lauf, Nürnberg und Sulzbach-Rosenberg sowie der Rettungshubschrauber Christoph 27 alarmiert. Zügig trafen erste Einheiten des Rettungsdienstes und der Bergwacht beim Patienten ein.

Glücklicherweise hatte sich dieser nur leichte Verletzungen zugezogen. Nachdem jedoch ein Weiterkommen aus eigener Kraft aufgrund der Fußverletzung nicht möglich war, lief eine aufwendige Rettungsaktion an. Zunächst galt es, den Patienten in den so genannten „Bergesack“, einer Art Vakuumbett zur Immobilisierung, zu lagern, um ihn anschließend vom Unfallort etwa 20 Meter hangaufwärts tragen zu können.

Von dort wurde der Verunglückte mittels Hubschrauberwinde aufgenommen und bis zum bereitstehenden Rettungswagen am Happurger Schulzentrum geflogen. Dieses Vorgehen war allen Beteiligten wohl bekannt, stürzte doch erst vor nicht ganz zwei Wochen eine 53-jährige Wanderin ebenfalls am Hohlen Fels ab und verletzte sich schwer.

Nach etwa eineinhalb Stunden war die Rettung aus dem Gelände abgeschlossen und der Patient wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung in ein nahes gelegenes Krankenhaus transportiert.

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