Neue regionale Mountainbike-Strecke

Flug durch den Forst

Bis zum Schluss hat Stefan Zengerling an seiner Anlage gebaut, bis sich die ersten erfahrenen Biker auf die Piste wagen. | Foto: Herbert Bauer2019/10/Schwarzenbruck-MTB.jpg

FEUCHT/SCHWARZENBRUCK – Stefan Zengerling hat vor gut drei Monaten in Schwarzenbruck eine Mountainbike-Strecke zwischen dem Friedhof und dem Gedenkstein „Schwarzer Herrgott“ im Wald erstellt, die mittlerweile von den Radfahrern gut angenommen wird.

Bei Bürgermeister Bernd Ernstberger erhielt er dabei sofort Unterstützung für sein Projekt: „Wir müssen etwas für unsere Jugend tun und dürfen uns Trendsportarten nicht verschließen“, so der Schwarzenbrucker Rathauschef, der selbst passionierter Radler ist. Da der Rundkurs im Wald auf gemeindefreiem Gebiet liegt, stellte er den Kontakt zur Forstverwaltung her.

Die Staatsforsten zeigten sich gleich aufgeschlossen. So entstand eine naturnahe Bahn mit Kurven und kleineren Hügeln, für die keine Bäume gefällt werden mussten und wo es auch keine großen Hindernisse gibt.

Bäume bleiben unangetastet

Eine Hinweisbeschilderung durch die Gemeinde soll noch erfolgen, zudem wird am oberen und unteren Einstieg ein Schild mit Regeln angebracht. Wichtig dabei ist, dass die Fahrtrichtung eingehalten wird, damit es auf dem Rundkurs nicht zu Begegnungsverkehr kommt.
„Eine naturnahe Bahn im frei zugänglichen Wald – ein interessantes Freizeitangebot im gemeinsamen Mittelzentrum“, begrüßt der Schwarzenbrucker Bürgermeister das Projekt auch im Namen seines Feuchter Amtskollegen Konrad Rupprecht.

Mountainbike-Strecke : 100 Stunden Arbeit

Über 100 Arbeitsstunden hat der Unternehmensberater Stefan Zengerling in die Bahn bereits investiert, und bis zum Schluss schaufelt und arbeitet er an der Strecke. Er ist beruflich überregional tätig, wohnt seit einigen Jahren in Schwarzenbruck und will sich in das öffentliche Leben seiner Heimatgemeinde einbringen. Mit vielen Kurven, großen und kleinen Sprüngen ist die Bahn vom Anfänger bis zum ambitionierten Sportfahrer geeignet.

Nur positives Feedback

Bislang hat er für die Bahn im Wald nur positive Resonanz erfahren – sowohl von den Radlern als auch den Spaziergängern. Seine Facebook-Gruppe (E-MTB-X) umfasst rund 70 Teilnehmer, von denen gut 40 zum ersten offiziellen Anradeln erschienen waren.

Parkmöglichkeiten und die genaue Lage der Bahn sind in der Facebook-Gruppe gut beschrieben und die Bahn hat mit „Schwarzenbrucker X-Trail“ dort auch ihren Namen erhalten.

INFO
Zengerling ist auch für Unterhalt und Pflege der Bahn verantwortlich und freut sich über helfende Hände. Interessenten können sich bei ihm per Mail ([email protected]) oder in der Facebook-Gruppe melden.

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